Terminvorschau Februar/März

Wir möchten euch hiermit über die nächsten Termine, die wir als Dachverband planen, informieren:

Nach dem Fanbeiratstreffen mit dem Verein am 22. Februar und der Generalversammlung des First Vienna FC 1894 am 01.03., wo wir uns konkretere Informationen zur Lage des Vereins erhoffen, wollen wir am Freitag den 10.03. vor dem Heimspiel gegen Parndorf um 15:00 Uhr ein Treffen im Stüberl einberufen, das offen für alle Fans ist, um uns über konkrete Projekte auszutauschen und zu informieren.

Außerdem ermutigen wir alle Fans der Vienna Mitglied des Vereins zu werden, um diesen finanziell, aber auch durch Mitbestimmung bei der Generalversammlung, zu unterstützen!

Stellungnahme der First Vienna Supporters zur aktuellen Lage

Auch wir waren in der letzten Zeit natürlich nicht untätig und haben besonders beim Stammtisch schon viele Ideen und Vorschläge gesammelt und auch teilweise schon an den Verein weitergeleitet.

Wir möchten euch an dieser Stelle auch nochmal anbieten konstruktive Ideen und Unterstützungsangebote an uns weiterzuleiten, die wir dann gesammelt und sortiert an den Verein kommunizieren, auch um diesen etwas zu entlasten.

Des Weiteren möchten wir euch auf die Seite Rettet die Vienna verweisen, wo Medienberichte gesammelt werden und man sich auch schon fleißig finanziell beteiligen kann.

Der First Vienna FC 1894 hat bereits ein Spendenkonto eingerichtet und bedankt sich für jede Unterstützung.

IBAN AT81 2011182439975502

Vorbericht: Letzte Herbstrunde – FCM Traiskirchen

Nach vielversprechendem Beginn kam Traiskirchen immer mehr in Bedrängnis, ehe der Umschwung gelang. 2 Siege gegen die dirketen Konkurrenten Schwechat und St.Pölten Amateure beflügelten die Traiskirchener derart, dass sie auch die Rapid Juniors bezwingen konnten. Diese drei Siege am Stück hievten den FC noch auf Platz 11 der Hinrundentabelle, einen Zähler vor dem Sportklub. Trainer Haas kann sich auf einen guten Tormann (Udo Siebenhandl) und eine zumindest zuletzt starke Defensive verlassen. Vorne machte Benjamin Koglbauer mit 4 Treffern in den letzten 3 Runden auf sich aufmerksam. Die Mannschaft ist routiniert und kampfstark, die beiden zentralen Mittelfeldspieler Pospichal und Haas sorgen für Kompaktheit, an den Flanken sind Bachler und Steinacher gefährlich. Cem Atan ist ein unberechenbarer Joker. Wird wieder viel Arbeit sein, drei Punkte einzufahren. Wie unangenehm diese Mannschaft sein kann, zeigte sie beim Hinspiel. Zur Erinnerung: 1:1 bei strömendem Regen, nur ein herrlicher Freistoßtreffer von Kurtisi sicherte uns wenigstens einen Punkt.

Es ist schwer angesagt, dass sich die Vienna für eine sehr gute und attraktive Herbstsaison selbst belohnt und noch einmal zeigt, was sie kann. Das sollte sich bitteschön aber auch jede/r anschauen kommen, nicht glauben, die Saison ist vorbei nach dem Derby.

Originaleintrag im Viennaforum

Dörby-Vorbericht: 15.Runde: Wiener Sportklub

23 Treffer sind heuer bei Spielen des Wiener Sportklub gefallen. Mehr als die Hälfte davon in den ersten drei Runden. Danach war der WSK 12 Runden eine Bank auf „under 2,5 Tore im Spiel“ Wetten. In den letzten sieben Runden kassierten die Hernalser überhaupt nur einen einzigen Gegentreffer, ansonsten stand hinten die Null. Gut so, denn für seine Offensivkraft ist der Sportklub heuer nicht berühmt. Der Ausfall der Angreifer Pollack und Pittnauer reduziert den Gestaltungsspielraum von Trainer Christoph Jank erheblich. Dank der starken Defensive, welche bei Standards auch einen Gutteil der erzielten Treffer verantwortet, hält sich der Schaden bis jetzt in Grenzen. Der WSK kassierte nicht mehr Tore als die Vienna, erzielte aber auch nur halb so viele. Vienna ist eindeutig in der Favoritenrolle, was den robusten WSK-Defensivkünstlern ziemlich wurscht sein wird. Diese sind:

Tor: Martin Kraus hat einen entscheidenden Anteil an der Statistik. Der 23-jährige wurde von Wiener Neustadt geholt und spielt bis jetzt eine tadellose Saison, gibt der Mannschaft den Rückhalt, der ihr letzte Saison auf dieser Position gefehlt hat. Hat trotz seiner Jugend viel Erfahrung, war unter anderem auch bei Sollenau und Austria Klagenfurt

Abwehr: Kapitän Dimov hätte ja das Potential zum wertvollen Führungsspieler, so er nicht gerade gesperrt ist. Musste heuer schon dreimal mit Gelb-Rot vom Feld, was seine Bilanz mehr als ein wenig trübt. Zuletzt dem Vernehmen nach aber sehr stark. Sein Nebenmann in der Innenverteidigung ist Florian König. Als ehemaliger Sollenau- Verteidiger ist er Abstiegskampf gewöhnt, mit seinen ca.1,90m naturgemäß sehr kopfballstark, erzielte bereits 3 Tore. Auf der rechten Seite macht Daniel Seper zu. War mit König bei Sollenau, gegen die wir uns meistens sehr schwer getan haben, ist ebenfalls brandgefährlich bei Standards. Auf der linken Seite spielt mit Gerald Peinsipp eine ehemalige große St.Pölten Hoffnung. Die Karriere des vielfachen Jugendnationalspielers geriet in den letzten Jahren ins Stocken, beim Sportklub findet er schön langsam wieder zu seiner Form. Erster Ersatzmann ist der 19-jährige Moritz Schaller von der zweiten Mannschaft des SV Ried und auch Yannick Soura war zuletzt wieder dabei.

Mehr als die Hälfte aller erzielten Tore gehen auf das Konto der kopfballstarken Abwehrspieler, Freistöße und Corner also so weit als möglich vermeiden.

Mittelfeld: Der emsige Mirza Berkovic ist einer der Schlüsselspieler, wächst immer mehr in die Rolle eines Leistungsträgers. Wird im defensiven Mitteleld von Jan Feldmann unterstützt, einem talentierten Vorarlberger Defensivspieler, der im Nachwuchsalter von Rapid geholt wurde. Davor mit den Flügeln Goll und Kracher zwei alte Bekannte. Kracher ist ein guter Kicker, wenn auch wechselhaft in seinen Leistungen. Goll ist schnell, strahlt aber wenig Torgefahr aus. Ein weiterer Fixstarter sollte zentral der 19-jährige Peter Schützenhöfer sein, ein junger Steirer, solid. Alternative wäre der ehemalige Amstetten –u. Sollenauspieler Philipp Obermüller sowie das einstige Rapid-Talent Thomas Steiner. Das Mittelfeld strotzt nicht gerade vor Kreativität, hackelt aber anständig.

Angriff: Daniel Randak macht viele Meter, hat bei Rapid II und Sollenau regelmäßig seine Tore gemacht, beim WSK noch kein einziges. Pittnauer und Pollack verletzt

Fazit: Christoph Jank, in den 90er Jahren 90facher Viennaspieler, 97-er Cup-Held und späterer Bundesliga-Profi, hat nach 6 sieglosen Spielen und schon ziemlich lauter Kritik den Umschwung geschafft. 3 Siege, 4 Remis in den letzten sieben Begegnungen sind eine starke Bilanz angesichts des dünnen Kaders. Die vielen Ex- Sollenau Spieler dürften die richtige Mentalität eingebracht haben, der Sportklub punktet mit Kampfgeist und Disziplin, arbeitet brav und konsequent. Fußballerisch ist die Vienna eindeutig besser, ob sie es umsetzen kann, wird sich zeigen. Rechtzeitig Platz und Getränk sichern.

Originaleintrag im Viennaforum

Kennzeichnungspflicht für Polizisten

Eine gemeinsame Forderung der österreichischen Fußballfanszene

Polizisten sollen nicht länger inkognito bleiben dürfen, denn die österreichische Polizei bricht immer wieder Gesetze, ohne dafür belangt werden zu können. Vor allem wir Fußballfans sind einer zunehmenden Willkür seitens der Polizei ausgesetzt. Ob in Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck oder anderswo: Polizisten überschreiten ihre Befugnisse und brechen im Schutz der Anonymität Menschenrechte. Um dem entgegentreten zu können, muss jeder Beamte an der Uniform klar sichtbar gekennzeichnet werden.

Fans haben jahrelang negative Erfahrungen mit Polizeieinsätzen gemacht. Überwachung und Repression haben ein beklemmendes Ausmaß angenommen; wir erleben ein stetiges Aufrüsten und beinahe jährlich werden die Befugnisse der Polizei ausgeweitet. Spätestens seit den Jahren vor der Europameisterschaft 2008 sind Polizeieinsätze bei Fußballspielen für sicherheitspolitische Experimente zur Bekämpfung zivilgesellschaftlicher Freiräume missbraucht worden. Das führt immer wieder zu vermeidbaren Eskalationen. Schon die unverhältnismäßig hohe Polizeipräsenz und das martialische Auftreten von geschlossenen Einheiten wirken immer bedrohlicher. Das mindert die Attraktivität des Spielbesuchs und trägt auch zu sinkenden Zuschauerzahlen bei. Zusätzlich leistet die tendenziöse Pressearbeit der Polizei einer Skandalisierung Vorschub, die von sensationsgierigen Medien dankend aufgenommen wird.

Die größte Gefahr im Rahmen von Fußballspielen Gewalt zu erfahren, besteht unbestritten im Zusammenhang mit der Polizei. Erfahrungsgemäß kann es dabei jeden treffen, da sich die Polizeimaßnahmen nicht nur gegen Einzelne, sondern immer wieder gegen ganze Gruppen richten. Sehr häufig kommt es dabei zu Körperverletzungen durch Polizisten und nicht selten werden einzelne Opfer – um Polizeigewalt nachträglich zu legitimieren – auch noch gerichtlich verfolgt. Demgegenüber bleibt der Staat bei rechtswidriger Gewalt, Misshandlung und Diskriminierung durch Beamte so gut wie immer tatenlos. Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht länger ungesühnt bleiben, nur weil uniformierte, teilweise sogar vermummte Täter nicht identifiziert werden können oder Ermittlungen durch die Behörden verhindert werden.

Österreich ist eines der wenigen Länder innerhalb der EU, in dem überhaupt keine Kennzeichnung vorgesehen ist. In fast allen europäischen Ländern besteht längst in irgendeiner Form eine Kennzeichnungspflicht.

Innerhalb der Polizei ist der Korpsgeist besonders stark ausgeprägt, weshalb es umso wichtiger ist, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Bürger endlich eine Kontrollmöglichkeit haben. Das Vertrauen in die Polizei ist bei vielen Menschen auf einem Tiefpunkt angelangt, was nicht zuletzt an der fehlenden Transparenz der ausführenden Organe liegt.
Es kann keine Kompromisse geben: Eine deutlich sichtbare Kennzeichnung von Beamten ist durch nichts zu ersetzen, besonders nicht, wie seitens der Exekutive behauptet, durch Bodycams.
Wir sind überzeugt, dass eine eindeutige Kennzeichnung einzelner Beamter im Einsatz ihr Fehlverhalten eindämmen wird. Sobald Polizisten auch mit Konsequenzen rechnen müssen, überlegen sie sich rechtswidrige Handlungen in der Öffentlichkeit vermutlich zweimal.

Es gibt keine Gerechtigkeit, solange die Staatsgewalt gegen Gesetze verstoßen kann, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Alle demokratischen Kräfte müssen danach trachten, endlich ein Mindestmaß an Transparenz herzustellen. Jeder Polizist muss jederzeit identifizierbar sein!

Wir laden sämtliche Fußballfans und die gesamte österreichische Zivilgesellschaft dazu ein, diese Forderung zu unterstützen. Alle politischen Entscheidungsträger sind dazu aufgefordert, schnellstmöglich eine verpflichtende Kennzeichnung von Polizeibeamten umzusetzen.

Block West Rapid Wien – Curva Viola Austria Salzburg – Fanszene Altach – Fanszene Blau Weiß Linz – Fanszene Ried – First Vienna Football Club 1894 Supporters – Freund_innen der Friedhofstribüne – Nordkurve Sturm Graz – Nordtribüne Austria Lustenau – Osttribüne Austria Wien -Südtribüne Steyr – Tivoli Nord Wacker Innsbruck – Fanszene Linzer ASK – Wolfsbrigade Sankt Pölten

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Vorbericht: 14. Runde: Stadlau auswärts, Samstag 14:00 Uhr

Sogar Ritzing hat doppelt so viele Treffer kassiert. Erst fünfmal musste Stadlau-Keeper Neckam den Ball aus dem Netz holen. Vor eigenem Publikum hat Stadlau noch nicht verloren, in der ganzen Saison überhaupt erst einmal. Die Donaustädter sind ein ausgesprochen unangenehmer Gegner und die Vienna wird einen starken Tag brauchen, um voll zu punkten. Betondefensive, schnelle Flügel, dichtes Mittelfeld und die letzten Wochen treffen auch die Stürmer, zehnmal in den letzten drei Spielen.

Langzeittrainer Erwin Cseh ist seit 2009 im Amt. Damals war bei der Vienna noch Peter Stöger auf der Bank, also schon eine Weile her. Herr Cseh hat seit heuer auch einen ehemaligen Spieler der Vienna-Ära unter Stöger als Assistenten, nämlich Thomas Slawik. Mit Osman Bozkurt und Volkan Düzgün sowie Aleks Stojilkovic und Amateurspieler Tahirovic einige weitere ehemalige Blau-Gelbe im Kader. Dieser ist auch dank der seit jeher guten Nachwuchsarbeit ordentlich bestückt. Zumal es die Stadlauer hervorragend verstehen, stets die richtigen Spieler zu holen, die als Team funktionieren, was für den Fußball-Sachverstand der Verantwortlichen spricht.

So zum Beispiel bei der neu formierten Abwehr. Der 19-jährige Matej Milicevic wurde von Team Wiener Linien geholt und spielt staubtrocken seine Partien runter, was auch mit seinem Nebenmann zu tun hat. Sein routinierter kroatischer Landsmann Luka Gusic ist der Abwehrchef, hat jeden Kopfball bei hohen Bällen. Links spielt mit Kapitän Andreas Bauer (Ex Rapid, FC Lustenau, FAC) ein weiterer Routinier, rechts meistens der junge Eigenbauspieler Behounek oder Gabriel Bayer von Mattersburg. Vor der Viererkette agieren Balzer oder Parndorf – Neuzugang Marosi defensiv, davor häufig eine weitere Viererkette mit ausgesprochen laufstarken und schnellen Spielern wie Eichinger, Düzgün, Celik, Tahirovic oder Wendl bzw. Kirschner. Letztere können natürlich auch als Stürmer eingesetzt werden und Bozkurt unterstützen. Das gilt übrigens auch für Emir Dilic, der hat seine lange Verletzungspause überwunden und brennt auf sein Comeback. Mit ihm in Form wird sich die Qualität noch einmal erhöhen.

Spiel ist samstags 14:00, bitte das beachten bei der Wochenendplanung . Stadlau auswärts wird ein absolutes Spitzenspiel, dieses Team gehört gemeinsam mit Vienna und Austria zu den ersten Herausforderern von Ritzing. Unbedingt hinfahren.

Originaleintrag im Viennaforum

Vorbericht: 13. Runde: Austria Amateure

Die eigenwillige Auslosung brachte es mit sich, dass die Austria mit vier Heimspielen in die Saison startete und bisher 8 Heimspiele austragen konnte. Nur Stadlau war in der Lage, einen Punkt zu holen. Bei den erst 3 Auswärtsspielen verlor die Austria gleich 2, nämlich gegen Ritzing und überraschend gegen Schwechat. Was zeigt, dass die Jungveilchen durchaus zu bezwingen sind.

Leicht wird das aber nicht, denn der Austria wurde von den Herrn Ogris und Mählich eine Art Kompaktheitskur verordnet. Ähnlich wie Ried zu Gludovatz-Zeiten, tritt die Austria am Papier mit 3 Dreierketten und einer Spitze auf. Dabei agieren die Defensivreihen sehr diszipliniert, lassen in der Regel wenig zu und bilden einen personell immer gut bestückten Defensivverband.In der Offensive war die Austria bisher ziemlich effizient, gewann die Spiele meistens nur knapp, irgendwie „italienisch“. Attraktiv zum Anschauen ist das eher für Taktikfans. Diese sind durchaus angetan von der Arbeit als Gruppe, welche die gesammelten Jugendteamspeler da Woche für Woche abliefern.

Routinierte Verstärkung haben sie nicht nötig. Kapitän Ortlechner fehlte die letzten Wochen verletzt, außer Stronati und ab und an Hadzikic hat kaum mal ein Profi von oben gespielt. Aus dem arbeitsamen Kollektiv sich abhebend fällt regelmäßig der 17-jährige Dominik Fitz auf. Er agiert wie ein Freigeist, ist ein exzellenter Techniker und guter Freistoßschütze, hat eine sehr gute Übersicht und verkörpert den technisch versierten Fußball, der der Austria in der Vergangenheit immer zugeschrieben wurde. Neben Solospitze Frank trifft vor allem Manprit Sarkaria regelmäßig, ein guter Kopfballspieler, der nicht nur bei Standards gefährlich ist.

Wird hochinteressant. Hingehen und anschauen.

Originaleintrag im Viennaforum

Vorbericht: 12. Runde: Mannsdorf away

Keine 500 Einwohner hat Mannsdorf. Die Gemeinde liegt neben Orth an der Donau, südliches Marchfeld, nördliches Donauufer, an der B3, 11 km von Wien entfernt. Der hochambitionierte Sportverein wurde erst 1985 gegründet, ein Vorgängerklub existierte schon einmal zwischen 1947 und 1952. Seit den 2000er Jahren wurde der Verein konstant stärker und marschierte beständig durch die Ligapyramide.

In der Regionalliga wurde es allerdings schon ein wenig ungemütlich, der Vorstand entschied sich zu einem Trainerwechsel und seit Herbert Gager an der Outlinie steht, hat Mannsdorf zwei beeindruckende Erfolge einfahren können. 5:0 gegen St.Pölten II und 4:1 gegen Schwechat. Im Cup wurde heuer Wacker Innsbruck eliminiert, Mannsdorf ist also eine durchaus gute Adresse im heimischen Fußball. Außerdem eine völlig neue Adresse für ein Vienna – Bewerbsspiel, also unbedingt hinfahren.

Der Kader ist voller bekannter Namen. Tormann Mayerhofer ist erst 21, spielt bereits mit dem dritten Verein gegen uns. Zuvor bei Admira Amateuren und Sollenau. Davor Verteidiger wie ein gewisser Marco Salvatore, Ex-Bundesligaprofi Prettenthaler oder der ehemalige Parndorfer und Zwickau-Legionär Gangl. Im Mittelfeld erwarten uns neben Stammgrößen wie Weissensteiner, Bencun, Bauer oder Steigberger Edeltechniker Saurer, dazu bekannte Offensivkräfte wie Casanova, Julian Salamon, Goalgetter Panic oder ein weiterer ehemaliger Viennaspieler, nämlich Michael Wojtanowicz. Viel Routine also, nur Ritzing hat einen noch älteren Kader. Wer es gar nicht mehr bis Samstag erwarten kann, kann am Dienstag das Nachtragsspiel gegen die Rapid Amateure beobachten.

Originaleintrag im Viennaforum

Vorbericht: 11. Runde: SC Neusiedl/See

Nach der Gala in Ebreichsdorf ist die Vienna kommenden Freitag klarer Favorit gegen die Mittelständler aus Neusiedl am See. Die Gäste sind aber sicher kein Schlachtopfer, die 7:1 Party letzte Saison war auf eine außergewöhnlich prekäre Kadersituation Neusiedls zurückzuführen. Beim Auswärtsspiel plagten wir uns bis knapp vor Schluss und beim Heimspiel vorletzte Saison ging überhaupt Neusiedl als 2:3 Sieger vom Platz.

Die Burgenländer haben eine grundsolide RLO-Truppe, setzen auf personelle Konstanz und auf einen Trainer mit Vienna-Vergangenheit. Manfred Wachter verbrachte in den 90ern einige Jahre als Mittelfeldspieler auf der Hohen Warte. Unter anderem gemeinsam mit unserem aktuellen Trainerteam Kleer, Fischer und Macho. Auch Lang, Jank, Slunecko, Radovic und die Herren Canadi und Friesenbichler waren Spieler dieser Vienna-Ärä 94 – 98, welche nachher ins Trainergeschäft wechselten.

Neusiedl wird sicher nicht ins offene Messer rennen, sondern hinten gehörig Beton anrühren. Vor Tormann Kaiser (oder Schirmböck, ein ehemaliger Vienna-Jugendspieler) ist die Hintermannschaft zentral mit Routiniers besetzt. Kapitän Seywerth, sowie Christ und Steiner sind erfahrene und sehr gute Defensivspieler, deren Qualität den Klassenerhalt einmal mehr garantieren sollte. Unterstützt werden sie durch die jungen Wodicka, Sonnleitner und Szegner. Mit Francis Enguelle steht ein weiterer Defensivmann ziemlich sicher in der Startelf. Die agilen Flügelspieler Franz Weber, Csobadi und Kienzl sorgen für Entlastung im Konter. Kienzl trifft häufig, schade, dass er während seiner Viennazeit nur sporadisch seine Klasse aufblitzen ließ. Im Angriff gibt der ungarische Legionär Gabor Markus meist den Alleinunterhalter.

Neusiedl in Bestbesetzung kann sehr unangenehm sein, könnte ein Geduldspiel werden. Bei einer Spiellaune wie letzten Freitag wird Neusiedl aber nur schwer standhalten können.

Originaleintrag im Viennaforum

Vorbericht: 10. Runde: Ebreichsdorf auswärts

Der Schlager der Runde findet zweifellos in Weigelsdorf statt, wo die überaus heimstarken Ebreichsdorfer ihre Heimspiele austragen. Sowohl Ebreichsdorf als auch Vienna haben zuletzt viermal in Serie in der Meisterschaft gewonnen, beide Teams gegen Bundesligisten im Cup aufgezeigt. Ebreichsdorf schaltete heuer bereits WAC und Altach vor heimischem Publikum aus. Ein rasantes und intensives Spiel ist garantiert. Bei einem vollen Erfolg würde die Vienna an Ebreichsdorf vorbeiziehen und schön langsam auf Tuchfühlung mit Austria II und Ritzing gehen können. Dafür wird es aber einer besseren Leistung als zuletzt bedürfen. Ebreichsdorf ist hervorragend aufgestellt, hat nicht nur im Cup spektakuläre Resultate aufzuweisen. Nicht immer erfolgreich, aber turbulent: 3:5, 4:2.. derartige Ergebnisse sind dort keine Seltenheit, Ebreichsdorfspiele sind in der Regel torreich.

Tor: Mit Christof Konsel und Matijas Schreiber, der von der Austria geholt wurde, kamen zwei Keeper zu mehreren Einsätzen. Mit Ex-Horn Tormann Prögelhof steht ein weiterer starker Schlussmann im Kader, ein Luxus für einen Regionalligisten.

Abwehr: Relativ junge Spieler mit viel Wettkampferfahrung bilden diese Formation. Predrag Ilic ist der Veteran, ist momentan aber nur zweite Wahl, könnte auch im Mittelfeld auflaufen. Die Innenverteidiger sind Sebastian Bauer und Thomas Bartholomay, die beide bei Standards dank ihrer Kopfballqualitäten brandgefährlich sind, heuer gemeinsam bereits viermal scorten. Beide sind bei Rapid im Nachwuchs gewesen, die Außenverteidiger Plattensteiner und Vukajlovic bei der Austria, ehe sie in Ebreichsdorf landeten. Alle Genannten um die 23 Jahre, aber schon lange bei diversen Vereinen auf RL bzw. Erste Liga Niveau im Einsatz. Mit Stefan Petrovic kam ein weiterer junger Spieler mit viel Erfahrung dazu. War bei Hertha BSC, Liefering und in der höchsten slowenischen Liga tätig, ist nur Ersatz, was für die Qualität der Konkurrenten spricht. Aufgrund der offensiven Spielanlage hat Ebreichsdorf trotzdem doppelt so viele Treffer kassiert wie die Vienna. Bollwerk ist die Hintermannschaft bei allem Respekt keines.

Mittelfeld: Kapitän Dominik Höfel ist ein routinierter zentraler Mittelfeldspieler, gibt dort den Takt an, unterstützt von Marco Anderst, evtl. auch von Adrian Dauce. Mit dem kampfstarken ehemaligen Sollenauer Christopher Hatzl also genügend Optionen für diverse Varianten, zumal der Kader mit den jungen Neuerwerbungen Aue, Schulmeister und Pomer (ein Edeltechniker, vorher Fav.Ac und Elektra) auch in der Tiefe gut besetzt ist. An den Flanken spielt meistens einer der schnellen Stürmer.

Angriff: Mit Markic und Miesenböck enorm viel Dynamik, dazu kommt noch der wuchtige Pinter. Alle natürlich auch im Mittelfeld vor allem an den Flügeln einsetzbar, Trainer Djuricin variiert die Aufstellungsvarianten regelmäßig.

Fazit: Ein Spektakel, anmelden für den Bus oder mit der Schnellbahn, dem Auto, per Anhalter oder mit dem Fahrrad raus. Pflichttermin für jeden Viennafan.

Originaleintrag im Viennaforum