Vorbericht: 14.Runde: Ebreichsdorf away

Das Wichtigste vorweg: Gespielt wird im Sportzentrum Weigelsdorf, nicht in Ebreichsdorf. Falls wer mit Öffis kommt ( S80 in Richtung Wr.Neustadt), das Sportzentrum ist gegenüber der S-Bahn Station. Autobus sollte auch voll werden, das ist die letzte Auswärtsfahrt 2015, Samstag übrigens, also noch einmal aufraffen. Normal sollte die Vienna bei der Tabellensituation 3 Busse stellen, ein Bus und der nicht voll, ist unwürdig.

Zum Gegner: Der ASK Ebreichsdorf spielte selbst im Amateurfußball nur eine untergeordnete Rolle, ehe er seit kurzer Zeit völlig entfesselt ist. Meistertitel um Meistertitel, Errichtung eines neuen Sportzentrums und sofortiges Etablieren in der RLO binnen kürzester Zeit. Die Verantwortlichen wissen, was sie tun, anders ist so eine Bilanz selbst bei vorhandenem Kleingeld nicht drinnen. Trainer ist Ex-Profi Goran Djuricin, als Betreuer längere Zeit Co. von Andi Heraf bei diversen NW-Nationalteams. Der Kader setzt sich überwiegend aus Spielern zusammen, die bei Wiener Vereinen groß geworden sind, darunter nicht weniger als sechs Spieler, welche irgendwann einmal auch bei der Vienna waren. Gespielt wird mit einem 5-Mann Mittelfeld, gegen uns wahrscheinlich 4-2-3-1.

Tor: Florian Prögelhof ist ein junger 1er Goalie, 21 Jahre, zuvor BackUp in Horn und Austria Akademie

Abwehr: Die Viererkette wird von Predrag Ilic organisiert, der mit 27 für seine Wettkampfroutine noch immer ziemlich jung ist. Ist doch schon ein Zeiterl her, als er mit uns Meister wurde. Sein Partner im Zentrum ist ein junger Wiener, Sebastian Bauer. An den Flanken renommierte Spieler mit Eric Plattensteiner und Miodrag Vukajlovic, beide waren mit diversen Vereinen schon oft gegen uns im Einsatz. Für eine RL-Abwehr eine technisch starke Formation, Ebreichsdorf kann durchaus gepflegt von hinten heraus spielen.

Mittelfeld: Vor der Abwehr dürfte eine Doppel-6 absichern. Wahrscheinlichste Variante sind Bartholomay und Anderst. Die Dreierkette davor meist mit Dominik Höfel im Zentrum, sowie Demic vom FAC und Frithum oder Todorovic. Mit dabei auch Adrien Dauce, der letzte Woche als DM von Beginn an aufgelaufen ist.

Angriff: Erfolgreichster und gefährlichster Spieler bis jetzt Christoph Monschein, mit Pinter und Krammer zwei regelmäßig eingesetzte Alternativen.

Ebreichsdorf ist in Meisterschaftsspielen zu Hause seit einer Ewigkeit ungeschlagen, wird eine ziemliche Challenge, zumal mit Candela ein wichtiger Spieler fehlt. Bin gespannt, was Lipa und Lang einfallen wird.
Die sechs Spieler mit Vienna-Vergangenheit sind übrigens Ilic, Dauce, Anderst (1b), Demic, Todorovic und Krammer (Nw).

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Vorbericht: 13. Runde: SV Oberwart away

Eine gestandene Regionalligamannschaft mit einer Mischung aus Spielern aus der Region und kroatischen Legionären. Oberwart ist heimstark und kampfkräftig, ich erwarte ein Spiel ala Sollenau oder Neusiedl. Vienna ist aber auf jeden Fall gut genug, um gewinnen zu können.

Herausragende Figur Oberwarts ist Emir Dilic. Der Horn-Zugang traf in 12 Spielen zehnmal und führt die Schützenliste der Regionalliga an. Dilic’s Klasse ergänzt sich gut mit einem einsatzfreudigen Kollektiv, in dem am ehesten noch die beiden kroatischen Innenverteidiger (Pranjic und Ziger, typische IVs, groß, kopfballstark, gefärlich bei Standards)) und Kapitän Koch hervorzuheben sind.
Im Tor spielt übrigens Fiala, der vom WSK geholt wurde. Back Up ist Veteran Kirnbauer, der seine Karriere eigentlich schon beendet hat und mit 39 reaktiviert wurde. War schon dabei, als wir 2003 in Oberwart gastierten und eine 2:0 Führung verspielten.

Wird hoffentlich ein Erfolg der Marke Arbeitssieg. Verlieren habe ich uns im Inform Stadion noch nicht gesehen, 2x spielten wir dort RLO. Die Zahl der “Away-Fans” war beide Male sehr überschaubar, eine Handvoll Unentwegte. Diesmal sollte sich doch ein voller Bus ausgehen.

Oberwart – Vienna 2002/03: 2:2 (Doppelpack Bury, Ünlü war im Tor)
Oberwart – Vienna 2003/04: 0:1 (Super-Freistoß Tesevic)

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Vorbericht: 12.Runde: Rapid Amateure

Rapid II hat die wenigsten Treffer der Liga erzielt und doppelt so viele wie die Vienna erhalten. Die Ausgangslage ist klar, ein Punkteverlust der Vienna wäre eine Überraschung. Knüpfen wir an das Spiel gegen Schwechat an, sollte die Aufgabe machbar sein. Ich habe sie diese Saison erst einmal gesehen,spar mir deshalb auch eine taxative Aufzählung des großen Kaders. Viele quirlige Spieler, etliche erst heuer aufgerückt. Aufgefallen ist mir Maximilian Wöber, ein erst 17-jähriger, schon sehr abgebrüht spielender Innenverteidiger, ist auch Kapitän. Zuletzt allerdings nicht dabei. Mit Hlinka hat er einen wertvollen Kollegen in der Defensive. Offensiv sind sie sehr beweglich, trickreich, einige Spielertypen ala Kostic. Der Ungar Tamas Szanto blieb mir in Erinnerung. Was fehlt, ist ein Goalgetter, wie sie ihn zum Teil letzte Saison noch mit Prosenik hatten. Serkan Ciftci hat zumindest ein wenig Routine. Von den Profis spielte gegen Oberwart Schimpelsberger, da könnte natürlich der eine oder andere dazustoßen. Die Spiele enden meistens mit knappen Ergebnissen. Dass sie Favoriten bezwingen können, bewiesen sie mit dem 1:0 Erfolg in Parndorf. Alle Titelkandidaten haben Außenseiter als Gegner, den 3 Punkte – Vorsprung müssen wir unbedingt halten. Heimsieg wär angesagt.

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Vorbericht: 11.Runde: SV Schwechat

Die starke Schwechat-Elf des Vorjahrs blieb weitgehend unverändert. Die Abgänge von Güclü und Skorec dürften aber schwerer wiegen als geplant, anders lässt sich der unerwartete Negativlauf kaum erklären. Nach einer knappen Niederlage gegen Horn und Erfolgen gegen Stadlau und Sportklub Anfang August konnte Schwechat kein Spiel mehr gewinnen, war vor allem defensiv sehr anfällig und unsicher. Nur Oberwart kassierte noch mehr Gegentreffer. Abgesehen davon ist Schwechat auch die bislang schlechteste Heimmannschaft der Liga. Spricht also vieles für uns, ganz trau ich der Tabelle aber nicht, zu gut hab ich Schwechat in Erinnerung, um einen Spaziergang zu erwarten.

Im Tor steht mit Jagschitz ein passabler RLO – Goalie, hatte heuer den einen oder anderen Aussetzer, aber das gilt auch für Vollnhofer. Die Abwehr um Chef Töpel ist relativ jung, nicht immer sattelfest. Gut besetzt ist die linke Seite mit Ex-Sportklubber Kristijan Babic, der mit dem dynamischen Leotrim Salliji vor ihm für Gefahr sorgen kann. Defensiv sichern im Zentrum meist Ex-Parndorfer Gangl und Weidener ab, offensiv ist Kapitän Palalic immer gefährlich. Rechts stürmt ein weiterer ehemaliger Hernalser, nämlich Marcel Kracher. Edeltechniker und Standard-Spezialist Sandic von Donaufeld kommt oft als Joker. Im Angriff bislang nicht so toll, Neuzugang Sallam traf zwar in den ersten Runden regelmäßig, wirklichen Goalgetter haben die Schwechater aber nicht. Gespielt wird meistens 4-2-3-1, Gefahr bei Standards immer da, wenn die kopfballstarken Verteidiger aufrücken.

Schwechat ist die große Konstante der Liga, das Tonn Stadion nicht unoriginell, wenn auch viel zu groß. Deshalb bitte zahlreich erscheinen, ansonsten kann es sensiblen Gemütern (Agoraphobiker bitte zuhause bleiben) dort schon ein wenig die Stimmung verschlagen. Dafür ist die Kantine sehr bemüht, 3 Punkte wären genial, Parndorf hat ein unangenehmes Derby gegen Neusiedl, Horn muss nach Dornbach.

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Matchbericht: 3:0 vs. St. Pölten – Lenko flankt, die Stürmer köpfeln

Krisch nach Verletzungpause wieder dabei, ersetzt rechts Pantic, Bozkurt noch auf der Bank. Dann eine frühe Führung wie einst im Frühjahr: Lenko flankt unbedrängt von links, Noel platziert seinen Kopfball genau, das Ganze nach 42 Sekunden. Die Gäste dann drei Minuten später eigentlich mit ihrer einzigen Chance des Spiels, Hetemaj stolpert alleinstehend an einer Freistoßflanke vorbei.
Danach zwar noch einige schöne Seitenwechsel von Lenko, aber Chancen bleiben aus, das ändert sich erst nach 30 Minuten: Noel (Köpfler, 32.) und Lenko (33.) prüfen Kuru, ein Markic-Köpfler nach Lenko-Freistoß geht drüber (40.).
Nach der Pause auch noch etwas Leerlauf, nach 57 Minuten wird’s aber bunt: Lenko flankt, Hetemaj reißt Fucik um, Noel scheitert mit dem Elfer aber kläglich an Lukse. Fünf Minuten später kommt Bozkurt und Lenko hat wieder einen Abnehmer für seine Flanken: Nach 65 Minuten köpfelt Bozkurt, Kuru wird dem Ball nicht Herr, schon die Entscheidung. Drei Minuten später ein Lenko-Corner, Bozkurt wie immer kurz und scherzelt ab. Danach noch ein Rotter-Ausschluss nach einer angeblichen Notbremse (72.), genauso überzogen wie die Rote gegen Hetemaj beim Elfer. Das Debüt von Gökcek danach als RV auch noch interessant.
Ein trotz einiger Leerläufe klarer Sieg gegen limitierte Gäste, die allerdings auf einige Stammspieler verzichten mussten, Balta als Sechser war Hardcore. Und Jiri Lenko, mehr Linksaußen als LV, muss heute nach geschätzt 120 Flanken der linke Fuß schmerzen…
Vollnhofer; Krisch, Rotter, Katzer, Lenko; Candela; Fucik (62. Bozkurt), Sencar, Keles (72. Kostic); Markic (52. Gökcek), Noel

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Vorbericht: 10.Runde: St.Pölten Juniors

St.Pölten Juniors sind die bestplatzierte Amateurmannschaft, haben die zweitwenigsten Gegentreffer (Stadlau diesbezüglich Nummer 1) kassiert und nur zweimal knapp verloren. Zu übermütig sollten die bisher auf der Warte verwöhnten Heimfans also nicht dem Spiel entgegenblicken. St.Pölten ist gut organisiert, die Spielanlage der von Stadlau nicht unähnlich. In der ersten Runde trafen sie aufeinander, beide im 4-2-3-1, neutralisierten sich. Atan entschied dann die Partie, qualitätsmäßig aber kaum ein Unterschied. Beide Teams liegen in der Tabelle nicht zufällig nebeneinander, nicht allzuweit von der Spitze entfernt. Ein effizienter Start, gefährliche Standards oder zumindest Geduld könnten recht hilfreich sein.

Tor: der 18-jährige Gschossmann kam genauso zum Einsatz wie seine prominenteren Kollegen Kuru und Kostner von der EL-Truppe. Durchaus möglich, dass gegen Vienna einer der Routiniers aufläuft.
Abwehr: Im Zentrum war Neuerwerbung Daniel Petrovic die letzten beiden Partien nicht dabei, normal Stammspieler. Vorher bei BW Linz und Vorwärts Steyr, für 22 Jahre ein erfahrener Mann. Neben ihm unser Ex -Spieler Balga oder der junge Hagmann. Sollte Petrovic fehlen, wär das kein Nachteil. An den Flanken Kapitän Kurt Starkl rechts und Daniel Fischer links, ein weiterer junger Spieler. Letzte Runde kassierten sie drei Treffer gegen Oberwart, fast die Hälfte aller Gegentore der Saison, ansonsten aber eine bis jetzt sehr gut funktionierende Formation.
Mittelfeld: Defensiv mit Neuerwerbung Martic (ebenfalls von Vorwärts Steyr) und Neumayer zwei kompetente Leute, die ihren Anteil an der guten Defensivarbeit haben. Die Offensivreihe mit Sebastian Starkl, Burak Yilmaz und Sebastian Drga bzw. Oliver Markoutz ist sehr gefährlich. Allesamt sehr gute Fußballer, können jeder RL-Mannschaft Probleme bereiten. Markoutz war bei Bayern, hat in 14 NW-Länderspielen 8 Tore gemacht, bringt Schwung auf der rechten Seite oder im Angriff. Der zweite Drga (Michael) war im EL-Kader, hatte aber heuer kaum Einsätze (verletzt?), sollte er fit sein, ein zusätzlich sehr guter Spieler.
Angriff: Mosböck hat uns im Frühjahr k.o. geschossen, ein robuster und guter Solostürmer, kopfballstark. Gehört aber eher in die EL-Mannschaft, spielt nicht regelmäßig bei den Amateuren. Möglich, dass Markoutz oder Drga vorne spielen.

Als Amateurteam natürlich etliche Alternativen auf der Bank, Trainer ist Herr Muamer Delic, macht bis jetzt einen sehr guten Job.

Könnte sehr attraktiv, aber auch sehr lästig werden. Letzte Saison plagten wir uns gegen 9 Juniors zum Erfolg, auswärts verloren wir. Das sollte wieder zurechtgerückt werden, ein Sieg wär ganz wichtig. Zumal sich Horn mit Stadlau quälen muss und Parndorf in Amstetten gefordert ist.

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Vorbericht: 9.Runde: Parndorf away

Parndorf ist konstant, hat bisher nur einmal verloren. Die Mannschaft wirkt gut eingespielt, ist läuferisch und fußballerisch sehr gut und muss trotzdem jede Woche um die Punkte raufen. Bis jetzt sehr erfolgreich, bei einem Sieg winkt die Tabellenführung. Die Vienna könnte diese wiederum mit einem Erfolg entscheidend ausbauen und hätte dann gegen jeden unmittelbaren Konkurrenten um den Titel voll gepunktet. Alles angerichtet für ein Spitzenspiel, rechtzeitig für den Bus anmelden.

Parndorf hat auf große Namen weitgehend verzichtet, der Kader entspricht weitgehend dem des Vorjahrs. Etliche noch relativ junge Spieler, aber mit genug Wettkampferfahrung auf hohem Niveau, ergänzt um gute Legionäre ergeben eine Mischung, die nicht leicht zu schlagen sein wird.

Tor: Stefan Krell ist ein guter Rückhalt, 23 jähriger Wiener, vorher schon bei Austria II, FAC und Hartberg unter Vertrag.

Abwehr: Kummerer und Thonhofer sind nicht mehr dabei, Parndorf konnte aber gut kompensieren, ohne nachzukaufen. Der neue “Chef” sollte Thomas Jusits sein, routinierter, guter Fußballer. Seine Partner in der IV wechselten, zumeist lief Maximilian Gutschik auf, auch Delic und Wendelin kamen zum Einsatz. An den Flanken mit dem flinken slowakischen U21 Teamspieler Kostrna und dem robusten Dornhackl zwei gesetzte Spieler. Keine schlechte, aber sicher nicht unverwundbare Formation.

Mittelfeld: Der kopfballstarke Slowake Martin Babic sichert die Abwehr ab, ein Typ, ähnlich wie Lebedev, sehr wichtige Figur. Neben ihm räumt der junge Umprecht mitunter recht rustikal im defensiven Mittelfeld auf. Davor eine gefährliche Dreierkette, mit dem Deutschen Steinacher auf der linken Seite, sowie dem guten Techniker Silberbauer und dem umtriebigen Leszkovich. Mit Karner und Divljak gleichwertiger Ersatz.

Angriff: Der kroatische Goalgetter Rasic kam heuer noch nicht richtig auf Touren, musste zuletzt auf der Bank Platz nehmen. Dafür traf der 19-jährige Ex-Admiraner Tobias Petritsch schon viermal, ein bulliger Stürmer. Mit Mario Juric steht ein weiterer interessanter Mann im Kader, muss sich aber erst einen Stammplatz erkämpfen

Die Begegnung könnte eine der attraktiveren Sorte werden, bis auf das legendäre 1:4 vor Jahren aber selten torreiche Aufeinandertreffen in Parndorf.
Dafür geht es immer um viel, die Spiele gegen Parndorf sind eigentlich ausnahmslos RL-Spitzenspiele oder Abstiegsschlager in der EL gewesen. Ein unterschätzter Klassiker. Sollte mindestens österreichweit übertragen werden. Außerdem gibt es ein fulminantes Leberkäseangebot in der Kantine, also wer da nicht hinfährt, muss schon was sehr Wichtiges vorhaben.

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Vorbericht: 8.Runde: SC Ritzing

Rauter und Zatl mit schweren Verletzungen out, verpatzter Saisonstart – Ritzing war schon fast abgeschrieben. Mit Runde 5 wendete sich das Blatt, Ritzing gewann dreimal in Folge und ist jetzt wieder voll dabei. Mit einem Sieg auf der Hohen Warte hätten sie uns eingeholt. So weit lassen wir es hoffentlich nicht kommen, ein Schlagerspiel erwartet die Fans aber allemal. Ritzing ist routiniert, gut organisiert und wenn es blöd hergeht auch ausgesprochen effizient.

Tor: Safar ist 41 Jahre, im Frühjahr wirkte er noch fit wie ein Turnschuh – Klasse Rückhalt

Abwehr: Miljatovic ist auch schon 36, dank Spielintelligenz, Stellungsspiel und Kopfballualität sehr wertvoll, auch wenn er nicht mehr der Schnellste ist. Zuletzt aber verletzt. Admira – Neuzugang Steiner nahm seinen Platz ein. Sein Partner in der Innenverteidigung war Mario Sara, der in Vaduz offenbar Standardspezialist geworden ist. Bereits drei Treffer am Konto. Auch an den Flanken mit Pollhammer (Wr.Neustadt) und dem jungen Philipp Koglbauer (St.Pölten) gute Qualität.

Mittelfeld: Hofer und Simoncic bilden eine kongeniale Doppel-6, hatten letztes Jahr einen großen Anteil am Meistertitel. Auch Sara könnte im Zentrum agieren, so Miljatovic fit wird. Offensiv mit dem Bosnier Hajdarovic und Christoph Kröpfl (Salzburg, Sturm, Kapfenberg, Hartberg) eine gefährliche Flügelzange. Den Platz hinter der Solospitze nahm zuletzt der junge St.Pöltener NW-Teamspieler Sebastian Punz ein, der dem Vernehmen nach einen sehr guten Job gemacht haben soll.

Angriff: Mit Jun und Witteveen zwei große Namen. Witteveen traf schon mit Fc Lustenau und Grödig gegen uns, spielte aber nicht immer von Beginn an.

Mit Beljan, Micanovic, Pavec und Gallhuber immer noch gute Qualität auf der Bank, trotz der Ausfälle.

Ritzing spielte meistens 4-2-3-1, wird im Zentrum (Hofer, Simoncic, Sara, Miljatovic..) nur schwer zu umgehen sein. Die Außenbahnen sind mit ähnlich schnellen Spielern wie bei uns bestückt, die Tagesform wird wohl entscheiden.

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Vorbericht: 7.Runde: Sollenau away

Viele von euch werden die Spielvorschau von Mix, die er im Viennaforum zum Besten gibt, bereits kennen. Mit seinem Einverständnis haben diese nun auch einen Platz auf unserer Homepage.

Wie auch Neusiedl muss Sollenau den Gürtel enger schnallen. Das erfolgreiche Team des Vorjahres konnte nicht gehalten werden, mit einem fast völlig neuen, sehr jungen und dünnen Kader muss das Auslangen gefunden werden. Bis jetzt klappt das noch ganz gut. Die erste Elf ist sehr konkurrenzfähig, bei Ausfällen wird’s aber schnell prekär. Mit Verteidiger Rottensteiner fehlt bereits der erste wichtige Leistungsträger für ein paar Wochen wegen Verletzung. Die Mannschaft ist laufstark und kämpft leidenschaftlich, gespielt wird bislang immer 4-2-3-1. Die Aufstellung ist bis auf verletzungsbedingte Ausfälle Woche für Woche gleich gewesen, dagegen ist die Kadersituation bei der Vienna der pure Luxus. Drei Siege stehen drei Niederlagen gegenüber. Die Vienna wird eine Heimelf erwarten, die wie eine unangenehme Mischung aus Stadlau und Neusiedl sein könnte, nichtsdestotrotz von einem Titelanwärter bezwungen werden sollte.

Tor: Mayerhofer kam von den Admira Amas, spielte letztes Jahr in der Südstadt gegen uns

Abwehr: Mit Gusic und König zwei lange Innenverteidiger, an den Flanken Markovic (Rapid Amas) und Pürrer (Stegerbach). Rottensteiner fehlt, bitter für Sollenau. Die Abwehr sorgt mitunter auch für die Tore, gegen die Rapid Amas scorten nur Verteidiger beim 3:2 Erfolg.

Mittelfeld: Randak – Danko – Uhlig – Obermüller – Hatzl. So hieß die Aufstellung 6 Runden lang, viel wird sich nicht ändern. Durchgehend junge, lauffreudige und schnelle Spieler, die sich bei günstigem Spielverlauf in uns verbeißen werden. Bei einem Rückstand sicher schwierig zu spielen. Randak war schon bei Fac und Parndorf, begann bei der Vienna zu spielen, ehe er in die Rapid Akademie wechselte.

Angriff: Im Angriff agiert Christopher Tvrdy als Stoßstürmer, war mal bei Wiener Neustadt.

Ersatzspieler sind junge Eigenbauspieler aus der Region.

Wird wohl wieder ein Spiel der Kategorie Arbeitssieg. Einmal schnell in Führung gehen zur Abwechslung wär vielleicht ganz hilfreich.

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→ DERBYTIME → FANZINE “GARDENER” → REFUGEES WELCOME!

gardener

Liebe Vienna-Family!

It´s Derbytime – Kommt heute alle auf die HOWA und unterstützt unser Team. Unsere neues Fanzine „Gardener“ ist auch rechtzeitig fertig geworden. Neben einem Derby-Special gibt’s u.a. Interviews mit „Vienna-Urgestein“ Mario Kröpfl und Vienna-Legende Hans Buzek. Wir werden es heute beim Stadioneingang gegen eine Spende von 2 Euro verteilen.

Ihr könnt gerne auch ein bisschen mehr geben, weil alle Mehreinnahmen werden wir in den kommenden Wochen für Flüchtlingsprojekte spenden. Angesichts der noch immer angespannten Lage im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen und der prekären Situation der Flüchtlinge in Ungarn wollen wir gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen! REFUGEES WELCOME!