Vorbericht: 6.Runde: Wiener Sportklub

Viele von euch werden die Spielvorschau von Mix, die er im Viennaforum zum Besten gibt, bereits kennen. Mit seinem Einverständnis haben diese nun auch einen Platz auf unserer Homepage.

Derbywoche! Heimsiege in RL-Derbies sind ja ein seltenes Vergnügen. Diesmal sollte es bei allem Respekt vor dem Gegner so weit sein. Ist wohl das erste mal, dass ein Spiel gegen den Sportklub als Pflichtsieg gilt. Nicht von ungefähr:

Wie er auch aufstellt, es schaut nicht viel dabei raus. WSK – Coach Reisinger läuft langsam die Zeit davon, nach dem Spiel gegen die Vienna werden schon 20% der Meisterschaft absolviert sein. Da wäre es dann nicht schlecht, schön langsam in die Gänge zu kommen. Der Kader wirkt auf den ersten Blick durchaus konkurrenzfähig, hat aber augenscheinliche Schwachstellen. (wenig Auswahl an Jugendspielern, wenig Durchschlagskraft und Kreativität im Mittelfeld, keine Fixgrößen an den Außenbahnen, dafür drei ähnliche Mittelstürmer..) Im Detail:

Tor: David Kraft hat uns im Frühjahr in Stegersbach entnerven können, vereitelte etliche Topmöglichkeiten. Gute Verpflichtung und ein möglicher Spielverderber aus Viennasicht. Back – Up Schillhammer mit passablen Vorstellungen.

Abwehr: Die Innenverteidigung Csandl – Seper hat schon in Sollenau gemeinsam gespielt, hält die Mannschaft noch so halbwegs zusammen. Vor allem Csandl gilt als Leitfigur. Links spielt wie gewohnt Hevera, heuer noch einer der konstantesten und solidesten Spieler. Das gilt auch für Soura, der die rechte Seite besetzt, obwohl die eigentlich nicht sein Metier ist. Mit Auss steht einer der Jugendspieler – Kandidaten auf Abruf bereit, Drimer und Jank müssen auf ihre Chance warten. Die letzten beiden Spiele rannte diese Formation so auf, eher unwahrscheinlich, dass da viel geändert wird.

Mittelfeld: Faszl spielt defensiv vor der Abwehr, macht seinen Job, quasi der Candela vom Sportklub. Die Viererkette vor ihm funktioniert aber nicht, bzw. wurde noch nicht gefunden. Möglich, dass gegen Vienna die routinierten Dimov und Seckel zusätzlich sehr defensiv auflaufen und mit Faszl das Zentrum zustellen. Außen: Der Burgenländer Kirschner wird als Hoffnungsträger gehandelt. Ist erst 23, hat aber schon bei zig Vereinen in mehreren Ländern gespielt, zuletzt war er bei Austria Klagenfurt. Links spielte zuletzt Özkan Yücel, einer der Spieler, die auf einem Jugendticket sitzen. Ist zumindest quirlig und lauffreudig. Alternativen wären Berkovic und Goll, der uns im letzten Derby zweite Halbzeit ziemlich zugesetzt hat. Er ist einer der wenigen schnellen Spieler im Mittelfeld, spielt aber kaum.

Angriff: Mit Pittnauer, Yunes und Pollack drei Torjäger auf dem Papier, bislang zahnlos in der Praxis. Auch weil wenig Unterstützung aus dem Mittelfeld kam. Beziehungsweise, weil sie selbst in ebendiesem eingesetzt wurden, wie gegen die Rapid Amas. Allzu wohl schienen sie sich dort nicht zu fühlen.

Auf der Hohen Warte die Vienna bis jetzt viel beeindruckender als auswärts, auch weil die Gegner (Admira, Horn) Raum ließen und mitspielten. Das wird der Sportklub nicht, wenn er halbwegs bei Trost ist. Stellen sie sich hinten kompetent rein, können sie uns sicher ärgern. Mehr aber normalerweise nicht. Wenn Fucik, Kröpfl, Kostic, Pantic, Gökcek, Markic, Keles.. ihre Dynamik zur Geltung bringen, hat der Sportklub ein Problem. Die können nicht so Paroli bieten wie die leichtfüßigen Stadlauer, außerdem ist das ein Abendspiel und es hat keine gefühlten 60 Grad am Spielfeld. Und wenn doch, haben sie meinen vollsten Respekt.

Alles andere als ein voller Erfolg wäre sehr enttäuschend.6 Punkte gegen Sportklub und Sollenau sind definitiv Pflicht, wenn wir auf Kurs bleiben wollen.

Originaleintrag im Viennaforum

Matchbericht: Stadlau-Vienna 2:1 (1:0) – der erste Rückschlag!

Wie die Spielvorschau von Mix, bieten wir hier ab dieser Saison auch die Matchberichte von ‘The Ghost of Rudi Hevera’ aus dem Viennaforum an.

Pantic wieder nicht dabei, Rotter begann erstmals für Krisch. Erste Chance nach sieben Minuten, einen Bozkurt-Kopfball dreht Neckam über die Latte. Danach alles sehr träge, die Heimischen verteidigen bissig, überlassen Blau-Gelb den Angriffsaufbau und setzen auf Konter. Bis zur Pause lediglich noch ein Fucik-Kopfball nach einem Corner noch etwas gefährlich (29.), auf der anderen Seite melden Celik mit einem Weitschuss (29.) und Atan, der am langen Eck vorbeizieht (43.), Torambitionen an.
Nach der Pause zwei Wechsel bei Blau-Gelb, vielleicht etwas aktionistisch, denn besser wird es nur marginal. Sencar, der an diesem Tage viel zu weit vorne agierte und kaum Laufbereitschaft aufwies, dann allerdings mit einem spektakulären Rückfallzieher, der an die Stange geht (51.). Drei Minuten macht auch Stojilkovic bei einem Weitschuss mit Metall Bekanntschaft. Die Führung der Stadlau aber bezeichned für diesen Nachmittag: Nach einem Vienna-Corner ein schneller Konter, Düzgün spielt in einer 5-2-Situation auf Stojilkovic, der souverän abschließt (57.). Danach etwas mehr Bemühen, aber die Probleme bleiben weiter bestehen: Viel zu wenig Laufarbeit, der Ballführende meist alleinegelassen, das zentrale Mittelfeld läßt mit Candela und Sencar völlig aus. Dazu kommt noch der eingewechselte Lenko, der, offensichtlich noch nicht fit, zum schwächsten Mann am Platz avanciert. Chancen gibt’s natürlich trotzdem: Noel drüber (59.), Fucik ans Außennetz (71.), einen Candela-Freistoß pariert Neckam (79.) ebenso wie den Versuch von Gökcek (90.). Dazwischen durfte sich Lipa schon auf die Tribüne verabschieden…
In der Nachspielzeit dann Jubel und Ärger: Katzer, in den letzten Minuten Stoßstürmer, köpfelt eine Noel-Flanke zum Ausgleich ein (92.). Im Gegenstoß läßt sich Kröpfl von Chiorean austanzen, den Stanglpass verwertet Koglbauer. Und dass Bozkurt (wehrte sich als Einziger über 90 Minuten), der mit Schiri Pfeifer nie auskam, auch noch nach einer Attacke an Neckam Gelb-Rot sah und fürs Derby ausfällt, rundet einen gebrauchten Nachmittag ab.
Der erste Rückschlag gegen einen bissigen Gegner, mit dieser Laufbereitschaft – bei aller Hitze – geht es einfach nicht…
Vollnhofer; Fucik, Rotter, Katzer, Kröpfl; Candela; Kostic (46. Gökcek), Sencar, Keles (62. Lenko); Markic (46. Noel), Bozkurt

Originaleintrag im Viennaforum

Vorbericht: 5.Runde: Stadlau

Viele von euch werden die Spielvorschau von Mix, die er im Viennaforum zum Besten gibt, bereits kennen. Mit seinem Einverständnis haben diese nun auch einen Platz auf unserer Homepage.

Stadlau arbeitet seit vielen Jahren vorbildlich hinsichtlich Kontinuität und Qualität. Erwin Cseh (seit 2009 im Amt) hat eine Mannschaft geformt, die zu einem Gutteil aus Eigenbauspielern besteht, eine lauffreudige und disziplinierte Einheit bildet. Für die Stadtliga zu stark, sollten sie der erste Aufsteiger aus dem Wiener Verband seit Längerem sein, der sich in der Ostliga etablieren kann. In 4 Spielen kassierte Stadlau erst 2 Gegentore, hat 7 Punkte auf dem Konto. Nur gegen Schwechat verloren sie 0:1, die Amateure von St.Pölten und Rapid wurden bezwungen, gegen Oberwart über weite Strecken mit 10 Mann ein 0:0 erkämpft.

Tor: Benjamin Neckam ist die Nummer 1, bislang ohne Fehler. Mit Gerald Zechner steht ein ostligaerprobter Zweiergoalie zur Verfügung.

Abwehr: Von Donaufeld wurde der kopfballstarke Kascha geholt, bildet mit Kapitän Hobiger die Innenverteidigung. An den Flanken links Tahirovic (12/13 übrigens für ein Jahr bei uns in der b-Mannschaft) und rechts Prochal oder Ochrana.

Mittlefeld: Flügel Emmanuel Rajdl fehlt wegen Sperre, vlt. die Chance für einen der Ex-Viennaspieler Chryssajis, Bosnjak und Düzgün, in die Stammelf aufzurücken. Sicher dabei sein wird Aleksander Stojilkovic . 2008/09 Teil der Vienna-Meistermannschaft, mittlerweile ein Leistungsträger in Stadlau. Zentral mit Balzer und Celik zwei weitere junge Eigenbauspieler. Möglich, dass der laufstarke Stürmer Wendl das Mittelfeld verstärken wird. Keine großen Namen, aber gute Fußballer, ständig in Bewegung.

Angriff: Goalgetter Philipp Wildprad ist leider für die Hinrunde nicht dabei, Austria-Neuzugang Benjamin Kogelbauer und der schon
angesprochene Philipp Wendl bilden meistens das Stürmertandem. Mit Ostbahn Torjäger Chiorean wartet ein weiterer quirliger Spieler auf seine Chance.

Der Joker: Cem Atan wirkt in dieser Elf wie ein Rocker in einer Boygroup, ist das ultimative Enfant Terrible. Könnte in Stadlau endlich das richtige Umfeld für ihn gefunden haben, von dem beide Seiten profitieren. Ich sah ihn erste Runde gegen die St.Pölten Amas. Kam rein, machte das Siegestor, holte sich Gelb-Rot, spielte zwischendurch mal die halbe St.Pölten Mannschaft aus – alles binnen weniger Minuten. Fad wird einem nicht mit ihm und kicken kann er.

Der Sieg gegen Horn zählt gleich viel weniger, wenn wir dort Punkte lassen. Eine eher undankbare Pflichtaufgabe gegen einen sicher topmotivierten Gegner. Mit halber Kraft geht dort sicher gar nichts, in Normalform ist die Vienna aber sicher stark genug, um zu gewinnen.

Originaleintrag im Viennaforum

Matchbericht: 2:1(1:1) vs. Horn – ein wichtiger Schritt zum Titel!

Wie die Spielvorschau von Mix, bieten wir hier ab dieser Saison auch die Matchberichte von ‘The Ghost of Rudi Hevera’ aus dem Viennaforum an.

Drei Umstellungen gegenüber dem Austria-Spiel, Keles, Kostic und Markic ersetzten Güclü, Gökcek und Pantic. Fucik rückte für Letzteren nach hinten, diesmal war man im 4-1-3-2 aufgestellt.
Wie immer, wenn ein paar Leute mehr kommen, verspäteter Spielbeginn, Blau-Gelb aber von Beginn an hellwach: Nach einem Fucik-Out (inzwischen eine veritable Waffe) können die Gäste noch einen Keles-Schuss von der Linie kratzen (5.). Fucik, der viele Meter auf rechts machte, scheitert an einer Petermann-Fußabwehr (11.). Die Gäste nach einem Cornertrick gefährlich, Milosevic wird aber gerade noch abgeblockt (20.). Kröpfl sorgt noch mit einer abgerissenen Flanke (26.) und einem Weitschuss (28.) für etwas Torgefahr, die Gästeführung aus heiterem Himmel: Ein weiter Pass, zwei Blau-Gelbe behindern einander im Kopfball, Vollnhofer noch mit einer Fußabwehr gegen Kogler, der Nachschuss von Vujanovic aus Nahdistanz (31.).
Bozkurt danach mit einem Weitschuss (36.) und mit dem Ausgleich: Kostic treibt den Ball in die Spitze, Bozkurt und Sencar mit einem herrlichen Doppelpass, den Bozkurt halbvolley verwertet (39.).
Nach der Pause weiter schöner Fußball nach vorne, Horn kaum mit Gegenangriffen. Markic testet mit einem Weitschuss Petermann (52.), aber sonst nicht viele Chancen. Die Einwechslung von Gökcek für Kostic sollte dann entscheiden: Erst bringt er den Ball an Petermann vorbei, aber zu leicht (74.), drei Minuten vor Schluss dann der Siegestreffer: Candela setzt Bozkurt ein, dessen Schusspass grätscht Gökcek über die Linie. Danach noch etwas Bangen, aber keine Chancen mehr.
Ein verdienter Sieg gegen einen körperlich starken, aber mit wenig Offensivespirit auftretenden Gegner, wie in Neusiedl ein später Siegestreffer, diesmal aber in einem Sechs-Punkte-Spiel.
Vollnhofer; Fucik, Krisch, Katzer, Kröpfl; Candela; Kostic (73. Gökcek), Sencar, Keles; Markic (84. Noel), Bozkurt (89. Rotter)

Originaleintrag im Viennaforum

Vorbericht: 4.Runde: SV Horn

Viele von euch werden die Spielvorschau von Mix, die er im Viennaforum zum Besten gibt, bereits kennen. Mit seinem Einverständnis haben diese nun auch einen Platz auf unserer Homepage.

Horn und Vienna im Gleichklang an die Spitze. Jeweils ein Zittersieg, ein Kantersieg und ein Remis gegen eines der Wiener Amateurteams. Eine sehr ausgeglichene Angelegenheit wäre nicht überraschend, beide Teams mit viel Erfahrung und Qualität.

Tor: Petermann dürfte die Nummer 1 sein, mit Kasprisin und Mitmasser ambitionierte Mitbewerber. Auch wenn zwei der drei Gegentreffer auf Tormannfehler zurückzuführen waren, haben doch alle drei Erste Liga Erfahrung – eine seltene Konstellation in der RL.

Abwehr: Djordjevic, bei uns eher unscheinbar, hat in Horn scheinbar seine Bestimmung gefunden. Trainer kommen und gehen, er bleibt Kapitän. Seit 7 Jahren eisenharter Abwehrchef in Horn. Sein neuer Partner in der IV ist Philipp Koblischek von den Austria Amas. Rechts läuft Weinwurm auf von den Rapid Amateuren. Auf der linken Seite spielt ein routinierter Slowake namens Martin Chren mit jahrelanger Bundesligaerfahrung in seinem Heimatland. Erster Anwärter von der Bank sollte mit Goran Kreso ein weiterer Ex- Jungrapidler sein.

Mittelfeld: Der neue Taktgeber im Mittelfeld heißt Tomislav Juric. Der Kroate spielte zuvor in den Topligen von Kroatien, Slowenien und Rumänien. Er agiert zentral, eher defensiv, dabei unterstützt von Ivan Ljubic, einem weiteren Austria Amateur. Die Offensivreihe besteht aus Milosevic zentral, Rakowitz links und Oberortner oder Daniel Kogler rechts. Insgesamt eine abgebrühte, spielstarke und torgefährliche Formation, da muss auch ein Marcel Toth auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Angriff: Radovan Vujanovic ist eine veritable Tormaschine mit beeindruckender Konstanz. Spielte vor einer Ewigkeit beim FavAC und war schnell als überqualifiziert ausgemacht. Ob beim Fav.AC, der Fortuna, in Paderborn oder Rostock, beim Lask (104 Scorerpunkte in 105 Spielen!) oder sonst wo. Er spielte bei enorm vielen Vereinen in Österreich und Deutschland, hat immer seinen Job gemacht. So auch heuer, er hält bereits bei 5 Treffern. Ersatz ist allerdings keiner von Rang und Namen da, Sturm Graz – Youngster Preininger und zwei junge japanische Stürmer sind noch im Aufgebot. Aus Jux und Tollerei sind sie sicher nicht geholt worden, mal schauen.

Fazit: Das Spiel ist quasi ein Best of Regionalligafußball, Pflichtbesuch.

Originaleintrag im Viennaforum

Matchbericht: 0:0 vs. Austria II – Stangenpech macht weiße Weste schmutzig

Wie die Spielvorschau von Mix, bieten wir hier ab dieser Saison auch die Matchberichte von ‘The Ghost of Rudi Hevera’ aus dem Viennaforum an.

Gegenüber der Vorwoche Gökcek statt Keles auf links und gleich ein flotter Beginn: Bozkurt köpfelt nach Corner drüber (5.), scheitert danach an Hadzikic, seinen Stanglpass setzt Katzer am leeren Tor vorbei (11.). Trotz einiger Fehlpässe (vor allem Pantic agierte, als hätte er seinen Spanner im Schuh vergessen) das ganze Geschehen in des Gegners Hälfte, einzig ein Katzer-Doppelfehler führt zu einem abgeblockten Break (16.).
Nach 31 Minuten dann ein Geschenk der Austrianer: Pantic flankt, Widni grapscht vor Bozkurt in bester Beciri-Manier nach dem Ball, klarer Elfer. Bozkurt, sonst sehr lauffreudig und passsicher, setzt den Strafstoß aber an die Stange (31.). Das nimmt Blau-Gelb etwas den Nipf, vor und nach der Pause (Keles ersetzt Güclü) passiert nicht mehr viel.
Nach etwa 60 Minuten neigt sich das Spiel aber wieder Richtung Austria-Hälfte, an Chancen mangelt es nicht: Bozkurt-Volley auf Hadzikic (60.), ein Bozkurt-Kopfball etwas zu leicht (71.), Keles vergibt eine 3-1-Situation Sekunden später etwas liderlich. Nach den Einwechslungen von Noel und Markic dann nur mehr Offensive, Vollnhofer muss lediglich bei einem Widni-Weitschuss in die Horizontale (82.). In der letzten Spielsekunde dann nach unglaubliches Pech: Keles zieht nach Sencar-Pass ab, die Hand von Hadzikic, die Latte und Stange machen noch mit der Kugel Bekanntschaft, ehe Schiri Gruber abpfeift.
Nicht alles gelang, trotzdem war man 90 Minuten krass überlegen, wie für Horn in der Vorwoche ist dieser Punkteverlust gegen ein Amateurteam ärgerlich.
Vollnhofer; Pantic (61. Noel), Krisch, Katzer, Kröpfl; Candela; Fucik, Güclü (46. Keles), Sencar, Gökcek (79. Markic); Bozkurt

Originaleintrag im Viennaforum

Vorbericht: 3.Runde: FAK Amateure away

Viele von euch werden die Spielvorschau von Mix, die er im Viennaforum zum Besten gibt, bereits kennen. Mit seinem Einverständnis haben diese nun auch einen Platz auf unserer Homepage.

4:1 gewannen die die Admira Juniors gegen Oberwart. Dieses wiederum besiegte die Austria Amas mit 2:1. Kantersieg reloaded? Wohl weniger, so optimistisch naiv wie die Admira Jugend wird sich so schnell keiner mehr spielen trauen. Zumal die Austria naturgemäß einen Riesenkader mit dem einen oder anderen Routinier im Talon hat. Das erste Spiel wurde übrigens 2:0 gegen die Rapid Amas gewonnen, insgesamt kamen bis jetzt mit Kvasina, Tajouri und Leitgeb drei Spieler mit BL-Erfahrung zum Einsatz. Gespielt wurde 4-2-3-1, gegen uns möglicherweise defensiver. Trainer ist wieder Andi Ogris.

Tor: Osman Hadzikic ist U19 Tematormann, sollte gegen uns beginnen. Gegen Oberwart war der jüngere Salzburger Pentz im Tor. Weitere 4 Keeper im Kader, den Konkurrenzdruck auf die ganzen Akademie – Spieler stell ich mir eher unlustig vor.

Abwehr: Könnte eine Problemzone werden. Ortlechner bislang verletzt noch ohne Einsatz, ob er gegen uns schon fit ist, wird sich zeigen. Marco Stark, der Kapitän der letzten Saison wurde gegen Oberwart vom Feld verwiesen. Ohne Routinier in der IV wird’s schwer gegen uns werden, wie die Admira leidvoll erfahren hat. Sicher dabei sein wird Sandro Widni, der von Wolfsberg geholt wurde, Boris Vukovic und Petar Gluhakovic. Der 30fache NW-Teamspieler begann übrigens bei der Vienna zu kicken.

Mittelfeld: Neben Stefan Jonovic waren der junge Serbe Marko Zlatkovic bzw. Mario Leitgeb defensiv aufgestellt, die Offensivreihe hat mit Spielern wie Tajouri (traf einmal mit Altach 2x gegen uns), Kvasina, Prokop und Blauensteiner einiges zu bieten. Alexander Al Sarraq, der vom FAC zurück geholt wurde und Nihat Hadzikic sind weitere Anwärter auf einen Platz in der Stammformation, die viel mehr Wettkampfroutine auf diesem Level hat, als die blutjungen Admiraner von letzten Freitag.

Angriff: Dort fungierte bis jetzt Marios Pechlivanis als Alleinunterhalter. Der 20-jährige Zypriote wurde von Thorsten Fink persönlich nach Favoriten gelotst, quasi als Perspektivspieler, der ihm noch von Apoel Nikosia in Erinnerung war. Ansonsten etliche Talente im Kader, Jakupovic z.B. wird mit Middlesborough in Verbindung gebracht. Kvasina und Tajouri können natürlich auch vorrücken.

Wird kein Selbstläufer, wie immer höchst interessante Ausgangslage.

Originaleintrag im Viennaforum

Matchbericht: First Vienna FC 1894 vs. Admira Juniors (7:1)

Wie die Spielvorschau von Mix, bieten wir hier ab dieser Saison auch die Matchberichte von ‘The Ghost of Rudi Hevera’ aus dem Viennaforum an.

Blau-Gelb mit der Testspielaufstellung gegen den FavAC, Güclü statt Noel gegenüber dem Neusiedl-Spiel. In der taktischen Formation gab Candela den 6er, Güclü den 8er, Sencar den 10er, dieser damit so weit vorne wie selten in der Vorbereitung.
Von Beginn an ein beschwingter Kick, erste Chancen durch Keles und Güclü nach weiten Fucik-Einwürfen (6., 10.). Vor allem über rechts ging sehr viel, Pavic bei Admira ein Schwachpunkt. Der bereitet auch den ersten blau-gelben Treffer vor: Nach einem abgewehrten Corner köpfelt er zurück in die Danger-Zone, Güclü verlängert per Kopf auf das “Eckball-Überbleibsel” Katzer, der in Mittelstürmermanier einnetzt (13.). Danach noch Bozkurt mit einer Riesen-Kopfballchance (18.), das 2:0 bereitet er aber mit einem Stanglpass vor, Sencar findet sich im Fünfer zur rechten Zeit ein (21.). Der Anschlusstreffer zwei Minuten später durch einen herrlichen Löffler-Freistoß, Candela hatte in Selbstjustiz nach der Kugel geangelt.
Neun Minuten später wieder zwei Tore Differenz: Krisch köpfelt unbedrängt einen Pantic-Corner ein, Goalie Meierhofer unauffindbar.
Nach der Pause kommt Gökcek für Fucik (verletzt?), wirbelt auch gleich über rechts. Bozkurt scheitert danach noch mit einem Piola und einem Kopfball (55., 66.) ehe sich die Torflut endgültig ergießt: Güclü (mit einem ganz starken Debüt, stets die Bälle forderend) schickt Kröpfl auf links, dessen Flanke legt der schwache Maierhofer Sencar pfannenfertig vor (67.). Gökcek dann Sekunden später alleine vor dem Admira-Goalie, der fünfte Treffer (68.).
In den letzten Minuten wird das Schützenfest dann komplett, der “Zweier-Sturm” trifft jeweils ins leere Tor: Markic nach Noel-Vorarbeit (87.), Noel nach Gökcek-Pass (88.).
Alles in allem ein berauschender Fußballabend, erst nutzte man die Fehler, dann flutschte fast alles von alleine. Die Achse Candela-Güclü-Sencar sehr effektiv, das in der Vorbereitung gespielte 4-4-2 derzeit offenbar passe..

Vollnhofer; Pantic, Krisch, Katzer, Kröpfl; Candela; Fucik (46. Gökcek), Güclü, Sencar, Keles (61. Markic); Bozkurt (82. Noel)

Originaleintrag im Viennaforum

Vorbericht: 2.Runde: Admira Juniors

Viele von euch werden die Spielvorschau von Mix, die er im Viennaforum zum Besten gibt, bereits kennen. Mit seinem Einverständnis haben diese nun auch einen Platz auf unserer Homepage.

Mit Rolf Landerl, Michael Horvath und Dominik Voglsinger haben die jungen Südstädter ein junges wie ambitioniertes Trainerteam. Der Erfolg spricht für ihre Qualitäten. Admira II war das zweitstärkste Frühjahrsteam, hat sich konstant positiv entwickelt. Der Start in die neue Saison war auch optimal, 4:1 gegen Oberwart. Der Kader ist stark und mit einigen sehr interessanten hochgradigen Talenten gespickt. Mit Malicsek und Wostry haben zuletzt zwei in der Ersten gespielt, Löffler, Gösweiner, Yilmaz oder Pranjic sowie einer der vielen Nachwuchsteamspieler könnten bald folgen.

Tor: Im Tor stehen mehrere Kandidaten zur Verfügung, im ersten Spiel durfte der 17-jährige Jakob Meierhofer ran. Mit ihm matchen sich die gleichalten Dennis Verwüster und Luca Pahr, sowie Routinier Simon Manzoni.

Abwehr: Philipp Posch kam von Hartberg zurück, bildet die IV mit dem 18-jährigen Manuel Maranda. Beide mehrfache Jugend -u.Juniorenteamspieler. An den Außenpositionen zuletzt Markus Pavic und Daniel Maurer, der zuletzt beim FAC gespielt hat (Leihe). Letzterer mit Offensivdrang. Mit dem Kärntner Rumbold und Philipp Sulzbacher sowie dem einen oder anderen Spieler aus dem Profikader genug Dichte und Qualität.

Mittelfeld: Eine Formation, die Scouts interessieren wird, hier tummelten sich im Auftaktspiel ausschließlich vielfach ausgewählte und erfolgreiche NW-Teamspieler. Vorsager defensiv, Löffler und Yilmaz an den Flügeln, dazu der blutjunge Fischerauer (16) und Hautzinger. Letzterer sorgte mit einem Transfer zu Udine für Furore. Er fiel sofort auf, wurde als 17-jähriger gleich in den Profikader hochgezogen, um dann über Nacht ins Burgenland heimzukehren. Seitdem streitet Udine vor einem Fifa-Schiedsgericht, Hautzinger durfte ein halbes Jahr nicht spielen, mal schauen wie er drauf ist. Hatte unter Gleichaltrigen den Ruf, der zweikampfstärkste Spieler Österreichs seines Jahrgangs zu sein. Dazu kommen noch Spieler wie Dlopst oder der letztjährige Kapitän Mair, die zum Kader der Ersten gehören. Interessant ist auch Thomaz Klingl, ein Austro-Brasilianer, der von Cruzeiro Belo Horizonte geholt wurde.

Angriff: Goalgetter Gösweiner war zuletzt nicht dabei, mit den Heimkehrern Flavio und Pranjic, der zuletzt mit Posch und Sencar in Hartberg war, sowie dem gelernten Stürmer Yilmaz genug Alternativen.

Dieses Team strotzt vor Talent und Ambition, hat zudem überhaupt nichts zu verlieren und wird darauf brennen, sich mit einem Topteam wie dem unseren zu messen. Wird der nächste harte Prüfstein und verdient sich jeden zahlenden Fan. Wer da daheim bleibt, ist selber schuld, das könnte ein Spektakel werden.

Originaleintrag im Viennaforum

Matchbericht: SC Neusiedl vs. First Vienna FC 1894 (0:1)

Wie die Spielvorschau von Mix, bieten wir hier ab dieser Saison auch die Matchberichte von ‘The Ghost of Rudi Hevera’ aus dem Viennaforum an.

Noel nahm den zweiten Stürmerposten ein, Keles den als Jugendspieler auf links – die letzten Aufstellungsfragen so geklärt. Von Beginn an war klar: Neusiedl zuhause auf Defensive aus, nur Tomcak vorne, der Rest fädelte sich ca. 35 Meter vor dem eigenen Tor auf. Zunächst aber ein flotter blau-gelber Beginn, Candela (mit einigen guten Spieleröffungen) setzt Fucik ein, dessen Pass vergibt Noel läßlich (4.). Auch danach nach Handballmarnier um den Neusiedl-Sechzehner herum, Noel noch mit einem Uhrmacherhammerl (20.), aber danach auch kaum Chancen, als Keles und Fucik die Seiten wechseln. Neusiedl kommt auf und dann fast mit der Führung: Weber scheitert an Vollnhofer, seinen Nachschuss kratzt Krisch von der Linie (38.). Tomcak (42.) und Seywerth (45.) prüfen noch Vollnhofer, auf der anderen Seite köpfelt Bozkurt nach Sencar-Corner drüber (42.).
Nach der Pause weiter blau-gelbe Überlegenheit, aber mit wenig Chancen. Allerdings: Ein abgefälscher Sencar-Schuss landet an der Stange, Bozkurt köpfelt den Abpraller daneben (55.). Danach beginnen die Austäusche auf beiden Seiten, viel ändert sich nicht, Fucik noch mit einer Chance (66.), auf der anderen Seite beschäftigt der starke Patrick Kienzl die ganze Hintermannschaft und Vollnhofer (85.). Kurz danach die Entscheidung in diesem Geduldsspiel: Neusiedl mit einem Fehler im Spielaufbau, Pantic mit dem schnellen Pass auf Kostic, dessen Stanglpass drückt der wie immer dem Ball entgegengehende Bozkurt am kurzen Pfosten ein (86.). Danach noch einige hohe Bälle der Gastgeber und ein Wermutstropfen, als sich Markic am Fuß (Sprunggelenk?) bedient.
Ein Spiel, wie wir es noch öfters erleben werden, der Gegner steht tief, wir müssen Mittel finden ohne hinten voll aufzumachen. Ein Anfang ist gemacht, auch Horn kam erst in der Schlussphase zum Sieg.
Vollnhofer; Pantic, Krisch, Katzer, Kröpfl; Fucik (80. Kostic), Candela, Sencar, Keles (67. Gökcek); Noel (61. Markic), Bozkurt

Originaleintrag im Viennaforum