Matchbericht: Stadlau-Vienna 2:1 (1:0) – der erste Rückschlag!

Wie die Spielvorschau von Mix, bieten wir hier ab dieser Saison auch die Matchberichte von ‘The Ghost of Rudi Hevera’ aus dem Viennaforum an.

Pantic wieder nicht dabei, Rotter begann erstmals für Krisch. Erste Chance nach sieben Minuten, einen Bozkurt-Kopfball dreht Neckam über die Latte. Danach alles sehr träge, die Heimischen verteidigen bissig, überlassen Blau-Gelb den Angriffsaufbau und setzen auf Konter. Bis zur Pause lediglich noch ein Fucik-Kopfball nach einem Corner noch etwas gefährlich (29.), auf der anderen Seite melden Celik mit einem Weitschuss (29.) und Atan, der am langen Eck vorbeizieht (43.), Torambitionen an.
Nach der Pause zwei Wechsel bei Blau-Gelb, vielleicht etwas aktionistisch, denn besser wird es nur marginal. Sencar, der an diesem Tage viel zu weit vorne agierte und kaum Laufbereitschaft aufwies, dann allerdings mit einem spektakulären Rückfallzieher, der an die Stange geht (51.). Drei Minuten macht auch Stojilkovic bei einem Weitschuss mit Metall Bekanntschaft. Die Führung der Stadlau aber bezeichned für diesen Nachmittag: Nach einem Vienna-Corner ein schneller Konter, Düzgün spielt in einer 5-2-Situation auf Stojilkovic, der souverän abschließt (57.). Danach etwas mehr Bemühen, aber die Probleme bleiben weiter bestehen: Viel zu wenig Laufarbeit, der Ballführende meist alleinegelassen, das zentrale Mittelfeld läßt mit Candela und Sencar völlig aus. Dazu kommt noch der eingewechselte Lenko, der, offensichtlich noch nicht fit, zum schwächsten Mann am Platz avanciert. Chancen gibt’s natürlich trotzdem: Noel drüber (59.), Fucik ans Außennetz (71.), einen Candela-Freistoß pariert Neckam (79.) ebenso wie den Versuch von Gökcek (90.). Dazwischen durfte sich Lipa schon auf die Tribüne verabschieden…
In der Nachspielzeit dann Jubel und Ärger: Katzer, in den letzten Minuten Stoßstürmer, köpfelt eine Noel-Flanke zum Ausgleich ein (92.). Im Gegenstoß läßt sich Kröpfl von Chiorean austanzen, den Stanglpass verwertet Koglbauer. Und dass Bozkurt (wehrte sich als Einziger über 90 Minuten), der mit Schiri Pfeifer nie auskam, auch noch nach einer Attacke an Neckam Gelb-Rot sah und fürs Derby ausfällt, rundet einen gebrauchten Nachmittag ab.
Der erste Rückschlag gegen einen bissigen Gegner, mit dieser Laufbereitschaft – bei aller Hitze – geht es einfach nicht…
Vollnhofer; Fucik, Rotter, Katzer, Kröpfl; Candela; Kostic (46. Gökcek), Sencar, Keles (62. Lenko); Markic (46. Noel), Bozkurt

Originaleintrag im Viennaforum

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