Vorbericht: 10. Runde: Ebreichsdorf auswärts

Der Schlager der Runde findet zweifellos in Weigelsdorf statt, wo die überaus heimstarken Ebreichsdorfer ihre Heimspiele austragen. Sowohl Ebreichsdorf als auch Vienna haben zuletzt viermal in Serie in der Meisterschaft gewonnen, beide Teams gegen Bundesligisten im Cup aufgezeigt. Ebreichsdorf schaltete heuer bereits WAC und Altach vor heimischem Publikum aus. Ein rasantes und intensives Spiel ist garantiert. Bei einem vollen Erfolg würde die Vienna an Ebreichsdorf vorbeiziehen und schön langsam auf Tuchfühlung mit Austria II und Ritzing gehen können. Dafür wird es aber einer besseren Leistung als zuletzt bedürfen. Ebreichsdorf ist hervorragend aufgestellt, hat nicht nur im Cup spektakuläre Resultate aufzuweisen. Nicht immer erfolgreich, aber turbulent: 3:5, 4:2.. derartige Ergebnisse sind dort keine Seltenheit, Ebreichsdorfspiele sind in der Regel torreich.

Tor: Mit Christof Konsel und Matijas Schreiber, der von der Austria geholt wurde, kamen zwei Keeper zu mehreren Einsätzen. Mit Ex-Horn Tormann Prögelhof steht ein weiterer starker Schlussmann im Kader, ein Luxus für einen Regionalligisten.

Abwehr: Relativ junge Spieler mit viel Wettkampferfahrung bilden diese Formation. Predrag Ilic ist der Veteran, ist momentan aber nur zweite Wahl, könnte auch im Mittelfeld auflaufen. Die Innenverteidiger sind Sebastian Bauer und Thomas Bartholomay, die beide bei Standards dank ihrer Kopfballqualitäten brandgefährlich sind, heuer gemeinsam bereits viermal scorten. Beide sind bei Rapid im Nachwuchs gewesen, die Außenverteidiger Plattensteiner und Vukajlovic bei der Austria, ehe sie in Ebreichsdorf landeten. Alle Genannten um die 23 Jahre, aber schon lange bei diversen Vereinen auf RL bzw. Erste Liga Niveau im Einsatz. Mit Stefan Petrovic kam ein weiterer junger Spieler mit viel Erfahrung dazu. War bei Hertha BSC, Liefering und in der höchsten slowenischen Liga tätig, ist nur Ersatz, was für die Qualität der Konkurrenten spricht. Aufgrund der offensiven Spielanlage hat Ebreichsdorf trotzdem doppelt so viele Treffer kassiert wie die Vienna. Bollwerk ist die Hintermannschaft bei allem Respekt keines.

Mittelfeld: Kapitän Dominik Höfel ist ein routinierter zentraler Mittelfeldspieler, gibt dort den Takt an, unterstützt von Marco Anderst, evtl. auch von Adrian Dauce. Mit dem kampfstarken ehemaligen Sollenauer Christopher Hatzl also genügend Optionen für diverse Varianten, zumal der Kader mit den jungen Neuerwerbungen Aue, Schulmeister und Pomer (ein Edeltechniker, vorher Fav.Ac und Elektra) auch in der Tiefe gut besetzt ist. An den Flanken spielt meistens einer der schnellen Stürmer.

Angriff: Mit Markic und Miesenböck enorm viel Dynamik, dazu kommt noch der wuchtige Pinter. Alle natürlich auch im Mittelfeld vor allem an den Flügeln einsetzbar, Trainer Djuricin variiert die Aufstellungsvarianten regelmäßig.

Fazit: Ein Spektakel, anmelden für den Bus oder mit der Schnellbahn, dem Auto, per Anhalter oder mit dem Fahrrad raus. Pflichttermin für jeden Viennafan.

Originaleintrag im Viennaforum

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