Vorbericht: 12. Runde: Mannsdorf away

Keine 500 Einwohner hat Mannsdorf. Die Gemeinde liegt neben Orth an der Donau, südliches Marchfeld, nördliches Donauufer, an der B3, 11 km von Wien entfernt. Der hochambitionierte Sportverein wurde erst 1985 gegründet, ein Vorgängerklub existierte schon einmal zwischen 1947 und 1952. Seit den 2000er Jahren wurde der Verein konstant stärker und marschierte beständig durch die Ligapyramide.

In der Regionalliga wurde es allerdings schon ein wenig ungemütlich, der Vorstand entschied sich zu einem Trainerwechsel und seit Herbert Gager an der Outlinie steht, hat Mannsdorf zwei beeindruckende Erfolge einfahren können. 5:0 gegen St.Pölten II und 4:1 gegen Schwechat. Im Cup wurde heuer Wacker Innsbruck eliminiert, Mannsdorf ist also eine durchaus gute Adresse im heimischen Fußball. Außerdem eine völlig neue Adresse für ein Vienna – Bewerbsspiel, also unbedingt hinfahren.

Der Kader ist voller bekannter Namen. Tormann Mayerhofer ist erst 21, spielt bereits mit dem dritten Verein gegen uns. Zuvor bei Admira Amateuren und Sollenau. Davor Verteidiger wie ein gewisser Marco Salvatore, Ex-Bundesligaprofi Prettenthaler oder der ehemalige Parndorfer und Zwickau-Legionär Gangl. Im Mittelfeld erwarten uns neben Stammgrößen wie Weissensteiner, Bencun, Bauer oder Steigberger Edeltechniker Saurer, dazu bekannte Offensivkräfte wie Casanova, Julian Salamon, Goalgetter Panic oder ein weiterer ehemaliger Viennaspieler, nämlich Michael Wojtanowicz. Viel Routine also, nur Ritzing hat einen noch älteren Kader. Wer es gar nicht mehr bis Samstag erwarten kann, kann am Dienstag das Nachtragsspiel gegen die Rapid Amateure beobachten.

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Vorbericht: 11. Runde: SC Neusiedl/See

Nach der Gala in Ebreichsdorf ist die Vienna kommenden Freitag klarer Favorit gegen die Mittelständler aus Neusiedl am See. Die Gäste sind aber sicher kein Schlachtopfer, die 7:1 Party letzte Saison war auf eine außergewöhnlich prekäre Kadersituation Neusiedls zurückzuführen. Beim Auswärtsspiel plagten wir uns bis knapp vor Schluss und beim Heimspiel vorletzte Saison ging überhaupt Neusiedl als 2:3 Sieger vom Platz.

Die Burgenländer haben eine grundsolide RLO-Truppe, setzen auf personelle Konstanz und auf einen Trainer mit Vienna-Vergangenheit. Manfred Wachter verbrachte in den 90ern einige Jahre als Mittelfeldspieler auf der Hohen Warte. Unter anderem gemeinsam mit unserem aktuellen Trainerteam Kleer, Fischer und Macho. Auch Lang, Jank, Slunecko, Radovic und die Herren Canadi und Friesenbichler waren Spieler dieser Vienna-Ärä 94 – 98, welche nachher ins Trainergeschäft wechselten.

Neusiedl wird sicher nicht ins offene Messer rennen, sondern hinten gehörig Beton anrühren. Vor Tormann Kaiser (oder Schirmböck, ein ehemaliger Vienna-Jugendspieler) ist die Hintermannschaft zentral mit Routiniers besetzt. Kapitän Seywerth, sowie Christ und Steiner sind erfahrene und sehr gute Defensivspieler, deren Qualität den Klassenerhalt einmal mehr garantieren sollte. Unterstützt werden sie durch die jungen Wodicka, Sonnleitner und Szegner. Mit Francis Enguelle steht ein weiterer Defensivmann ziemlich sicher in der Startelf. Die agilen Flügelspieler Franz Weber, Csobadi und Kienzl sorgen für Entlastung im Konter. Kienzl trifft häufig, schade, dass er während seiner Viennazeit nur sporadisch seine Klasse aufblitzen ließ. Im Angriff gibt der ungarische Legionär Gabor Markus meist den Alleinunterhalter.

Neusiedl in Bestbesetzung kann sehr unangenehm sein, könnte ein Geduldspiel werden. Bei einer Spiellaune wie letzten Freitag wird Neusiedl aber nur schwer standhalten können.

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Vorbericht: 10. Runde: Ebreichsdorf auswärts

Der Schlager der Runde findet zweifellos in Weigelsdorf statt, wo die überaus heimstarken Ebreichsdorfer ihre Heimspiele austragen. Sowohl Ebreichsdorf als auch Vienna haben zuletzt viermal in Serie in der Meisterschaft gewonnen, beide Teams gegen Bundesligisten im Cup aufgezeigt. Ebreichsdorf schaltete heuer bereits WAC und Altach vor heimischem Publikum aus. Ein rasantes und intensives Spiel ist garantiert. Bei einem vollen Erfolg würde die Vienna an Ebreichsdorf vorbeiziehen und schön langsam auf Tuchfühlung mit Austria II und Ritzing gehen können. Dafür wird es aber einer besseren Leistung als zuletzt bedürfen. Ebreichsdorf ist hervorragend aufgestellt, hat nicht nur im Cup spektakuläre Resultate aufzuweisen. Nicht immer erfolgreich, aber turbulent: 3:5, 4:2.. derartige Ergebnisse sind dort keine Seltenheit, Ebreichsdorfspiele sind in der Regel torreich.

Tor: Mit Christof Konsel und Matijas Schreiber, der von der Austria geholt wurde, kamen zwei Keeper zu mehreren Einsätzen. Mit Ex-Horn Tormann Prögelhof steht ein weiterer starker Schlussmann im Kader, ein Luxus für einen Regionalligisten.

Abwehr: Relativ junge Spieler mit viel Wettkampferfahrung bilden diese Formation. Predrag Ilic ist der Veteran, ist momentan aber nur zweite Wahl, könnte auch im Mittelfeld auflaufen. Die Innenverteidiger sind Sebastian Bauer und Thomas Bartholomay, die beide bei Standards dank ihrer Kopfballqualitäten brandgefährlich sind, heuer gemeinsam bereits viermal scorten. Beide sind bei Rapid im Nachwuchs gewesen, die Außenverteidiger Plattensteiner und Vukajlovic bei der Austria, ehe sie in Ebreichsdorf landeten. Alle Genannten um die 23 Jahre, aber schon lange bei diversen Vereinen auf RL bzw. Erste Liga Niveau im Einsatz. Mit Stefan Petrovic kam ein weiterer junger Spieler mit viel Erfahrung dazu. War bei Hertha BSC, Liefering und in der höchsten slowenischen Liga tätig, ist nur Ersatz, was für die Qualität der Konkurrenten spricht. Aufgrund der offensiven Spielanlage hat Ebreichsdorf trotzdem doppelt so viele Treffer kassiert wie die Vienna. Bollwerk ist die Hintermannschaft bei allem Respekt keines.

Mittelfeld: Kapitän Dominik Höfel ist ein routinierter zentraler Mittelfeldspieler, gibt dort den Takt an, unterstützt von Marco Anderst, evtl. auch von Adrian Dauce. Mit dem kampfstarken ehemaligen Sollenauer Christopher Hatzl also genügend Optionen für diverse Varianten, zumal der Kader mit den jungen Neuerwerbungen Aue, Schulmeister und Pomer (ein Edeltechniker, vorher Fav.Ac und Elektra) auch in der Tiefe gut besetzt ist. An den Flanken spielt meistens einer der schnellen Stürmer.

Angriff: Mit Markic und Miesenböck enorm viel Dynamik, dazu kommt noch der wuchtige Pinter. Alle natürlich auch im Mittelfeld vor allem an den Flügeln einsetzbar, Trainer Djuricin variiert die Aufstellungsvarianten regelmäßig.

Fazit: Ein Spektakel, anmelden für den Bus oder mit der Schnellbahn, dem Auto, per Anhalter oder mit dem Fahrrad raus. Pflichttermin für jeden Viennafan.

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Vorbericht: 9. Runde: Admira Juniors

Admira Juniors haben nach dem Abgang von Rolf Landerl nach Deutschland ein neues Trainerteam. Thomas Darasz und Rene Schicker leiten die Juniors seit Saisonbeginn und haben einiges zu tun.Die blutjungen Juniors verlieren meistens und sind Letzter mit mageren 2 Punkten. Ohne Routiniers ist es auch für die mit vielen Nachwuchs-Nationalteameinsätzen aufwartenden Südstadt-Talente schwer, etablierten Regionalligateams Paroli zu bieten.

Der 22-jährige Außenverteidiger Rosenbichler , kurz auch schon bei Wacker Innsbruck engagiert, ist quasi der Veteran unter den Stammspielern, die kaum älter als 18 oder 19 Jahre sind. Gut möglich, dass der eine oder andere Profi gegen uns aufläuft. Mit Posch, Maranda, Wessely oder Toni Vastic halfen schon einige „Erste“Spieler aus. Stürmer Patrick Schmidt, der schon in der Euro – League Quali scorte, kommt regelmäßig zum Einsatz, ist dem Vernehmen nach der Cousin von unserem ehemaligen Stürmerstar Philipp Hosiner. Interessante Talente sind neben Innenverteiger Maranda unter anderem der 17jährige Lukas Malicsek, sowie seine Mittelfeldkollegen Fischerauer und Löffler.

Bisherige Bilanz: 2 Remis, 4 Niederlagen, einmal spielfrei und ein Match wird erst am Dienstag, 27.9. ausgetragen. Konkret gegen die St.Pölten Amateure in der Südstadt, falls wer spionieren will. Am Papier ein Pflichtsieg für die Vienna, die Amateurteams haben jedoch die Möglichkeit sich zu verstärken, wie wir gegen St.Pölten gesehen haben. Könnte lustig werden (ich erinnere mich da an ein 7:1), wahrscheinlicher ist aber ein vielleicht unangenehmeres Spiel, als wir uns alle erwarten. Unterschätzen wäre fahrlässig, Favoritenstellung aber eindeutig bei Vienna.

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Vorbericht: 8. Runde: Amstetten away

Am 6.November des Vorjahrs verloren die Amstettner auf der Hohen Warte durch einen Treffer von Katzer 0:1. Dann legten sie eine Serie von 20 Pflichtspielen ohne Niederlage hin, ehe sie gegen die Austria Amas heuer verloren haben. Das war aber auch schon die einzige Niederlage seit damals. Amstetten wird ein guter und ambitionierter Gegner sein, der zusätzliche Ruhetag (Amstetten spielt dienstags gegen die Lustenauer Austria) ist sicher auch kein Nachteil.

Zuletzt zeigten sie nicht wirklich ihr wahres Gesicht, gegen den WSK rotierte Trainer Thonhofer und änderte gleich sieben Positionen, was zeigt, dass der Kader auch in puncto Breite gut aufgestellt ist. Viel geändert hat sich nicht gegenüber dem Vorjahr, Amstetten hat sich nur punktuell verändert, bietet in jeder Formation gute Regionalliga Qualität und ist vor allem sehr kopfballstark. Mehr als die Hälfte aller Tore scorten sie per Kopf, vor allem Freistoßflanken von Teurezbacher und Eckbälle sind sehr gefährlich, da nicht nur Goalgetter Vukovic ein ausgesprochener Kopfballspezialist ist. Gespielt wird in der Regel 4-2-3-1, Solospitze Vukovic ist immer für ein Tor gut, hinter ihm mit Peham, Berisha, Lachmayr, Uhlig und Teurezbacher sehr spielfreudige und lebhafte Kräfte, die Defensivabteilung um Routiniers wie Achleitner, Holzer, Deinhofer oder Fahrngruber abgeklärt und sehr erfahren. Im Tor mit Affengruber und Schweiger zwei gleichwertige solide Schlussmänner.

Amstetten wirkt von außen sehr gut geführt und mit Potential für die Erste Liga, die scheinbar noch nicht wirklich angestrebt wird. Definitiv ein Härtetest, zudem beide Teams davor noch anstrengende Cuppartien zu absolvieren haben.

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Vorbericht: 6. Runde: Rapid II

Die meisten Spieler waren schon letzte Saison dabei, sind um ein Jahr gereift und bis jetzt fast makellos unterwegs. Souveräne Erfolge gegen SKN II, Schwechat und Parndorf konnten bereits eingefahren werden, erst in Amstetten musste in letzter Sekunder der Ausgleich und somit auch ein Punkteverlust hingenommen werden. Trainer ist Muhammet Akagündüz, unterstützt von Patrick Jovanovic. Die beiden Ex-Rapidspieler dürften ihren Job sehr gut machen, haben von Beginn an die Startformation aufgeboten, die nahezu unverändert Woche für Woche aufläuft. Gespielt wurde laut Papier immer 4-2-3-1, also die selbe Formation, die auch die Vienna spielt.

Tor: Der Steirer Paul Gartler hat etliche Länderspieleinberufungen diverser Jugendnationalteams vorzuweisen. Wurde als 15-jähriger Sturm Graz abspenstig gemacht, gilt als großes Talent.

Abwehr: Im Zentrum stehen mit Ljubicic und dem Ungarn Attila Szalai, der auch schon mit 15 von Vasas Budapest zu Rapid kam, zwei 1,90 Riegeln. Toptalent Wöber lief bei seinen erst zwei Einsätzen bisher interessanterweise links in der Viererkette auf, zumindest laut Berichten. Ich kannte ihn bislang nur als Innenverteidiger, wahrscheinlich war er das auch in der Praxis, wenn Ljubicic aufrückt. Sein Ersatzmann war Florian Prirsch, ein 17-jähriger Dornbirner, wie alle genannten vielfacher Jugend/Juniorenteamspieler. Auf der rechten Seite machte Manuel Thurnwald mit Offensivdrang und guten Flanken auf sich aufmerksam. Alleine diese Formation zu beobachten ist ein Volksfest für Scouts.

Mittelfeld: Mit Admira Neuzugang Philipp Malicsek zieht ein vielversprechender Mann im Zentrum die Fäden, er wurde als Option für die Kampfmannschaft geholt. Ihm zur Seite steht der robuste und vergleichsweise routinierte (22 Jahre)Okungbowa. Die Offensivreihe ist mit dem quirligen Trio Gashi, Tüccar und Kovacec sehr agil. Vor allem der außerordentlich schnelle Flügelspieler Kovacec hat mit 4 Toren und zwei Assists mächtig aufgezeigt. Kovacec ist Kroate, wurde bei Dinamo Zagreb ausgebildet, arbeitete sich dann sukzessive über kleinere Klubs in Kroatien und Österreich in Richtung Profibereich vor.

Angriff: Alex Sobczyk hat sich mit 3 Toren aus vier Spielen schon in die Auslage gespielt. Mit Küssler und Heinicker zwei interessante Alternativen, die sich bislang eher mit der Jokerrolle abfinden mussten.

Da St.Pölten gleich einige Kaderspieler gegen uns auflaufen ließ, schließe ich das bei Rapid auch nicht aus. Der hochgezogene Szanto wäre eine Möglichkeit, vlt. auch Entrup, der irgendwann ja auch wo spielen muss. Zuletzt traf er bei einem Freundschaftsspiel dreimal.
Wird ein richtiges Spitzenspiel, die Rapidler zwar sehr jung, aber dafür schon sehr weit und sehr attraktiv. Dass die Amateurteams nicht Everyone’s Darling sind ist eine Sache, rein sportlich sind sie ausgesprochen interessant. Dieses Spiel könnte hochattraktiv werden.

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Vorbericht: 5. Runde: St. Pölten away

Ex-Profi Markus Sukalia ist der neue Trainer bei den St.Pölten Juniors. Etliche Talente der Jugendteams wurden hochgezogen, große Namen werden uns in Obergrafendorf nicht erwarten. Dafür gut ausgebildete, ehrgeizige aber auch blutjunge und unerfahrene Spieler.

Eine 2:0 Halbzeitführung in Amstetten hat angedeutet, welch Potential da steckt. Am Ende wurde 2:4 verloren. Eine Niederlage setzte es auch gegen die Rapid Amateure, dafür konnte Schwechat bezwungen werden.

Tormann Bartholomej Kuru und der Steyrer Manuel Martic, ein groß gewachsener defensiver Mittelfeldmann sollen hinten Stabilität garantieren. Verteidiger wie der 19-jährige Hagmann gehören da schon zu den Routiniers. In der Offensive heißt es auf Mario Mosböck aufpassen. Der war schon am Sprung in die Kampfmannschaft, ist ein RL-Goalgetter, 18 Tore bei 36 RL-Spielen sprechen für seine Qualitäten. Möglicherweise wird gegen die Vienna der eine oder andere Routinier vom Profikader aushelfen, egal: Wenn wir halbwegs oben mitspielen wollen, wird es jetzt wirklich Zeit für einen Dreier.

Matchtag ist übrigens Sonntag, Ort Obergrafendorf. Das bitte zu bedenken, wenn ihr euch brav für den Bus anmeldet.

Da doch sehr viele frustrierte Kommentare zu hören und zu lesen sind. Vienna-Pause gibts nicht, die Vienna war schon immer nicht einfach und schon zu meiner Kindheit Synonym für verblassten Glanz und wenig Zuschauer. Das macht diesen Verein ja so sympathisch, dass er trotzdem immer weitermacht und so tut, als er wär er eh noch urwichtig.

Staatsliga 1950/51: Vienna vs Rapid: 0:9
2.Division 1995: Vienna gewinnt gegen SAK Klagenfurt mit 1:0 vor gerade mal 114 Zuschauern

Dagegen ist das jetzt noch ziemlich gut eigentlich

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Vorbericht: 4. Runde: SV Schwechat

Eine junge Mannschaft, die wenig zu verlieren hat, erwartet uns am kommenden Freitag. Der überraschend doch noch gekommene Klassenerhalt in der RLO hat nicht dazu geführt, den Kader groß zu verstärken. Etliche Spieler haben den SVS verlassen, weitgehend junge Spieler, teils aus dem eigenen Nachwuchs und aus Landesligen werden sich uns entgegenstellen.

Peter Benes ist nach wie vor Trainer. Bekannteste Akteure sind die verbliebenen Stammgrößen. Kapitän Palalic, ein hervorragender Techniker, welcher gegen Rapid aber schon früh raus musste, sowie Leotrim Saliji, der heuer noch nicht eingesetzt wurde. Von den Neuerwerbungen sind die Sollenauer Rottensteiner und Salihu, sowie Kilka von den Austria Amateuren ligaerfahrene Spieler. Der klingendste Name ist aus blau-gelber Sicht aber ein anderer. Ein Wiedersehen gibt es nämlich mit Andreas Tiffner, der vor ein paar Jahren das eine oder andere Tor für uns erzielt hat und aus der Kärntner Landesliga nach Schwechat gelotst wurde.

Die Spiele gegen St.Pölten und Rapid gingen verloren, die Leistungen waren laut Homepage von Schwechat aber durchaus ansprechend. Wie auch immer. Schwechat wird keine Krise ausrufen, wenn sie auf der Hohen Warte verlieren. Dementsprechend unbeschwert können sie uns fordern. Für die Vienna wäre ein neuerlicher Punkteverlust nur schwer erklärbar. Dass das mit den Pflichtsiegen gegen Schwechat nicht immer so klappt, wie wir uns das vorstellen, haben wir im Frühjahr erlebt. Möge es diesmal besser gelingen.

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Vorbericht: 3. Runde: Parndorf away

Bei Parndorf doch einige Änderungen im Kader. Fixgrößen wie Babic, Horvath, Steinacher, Marosi, Divljak oder Kostrna verließen den Verein. Der Großteil des aktuellen Kaders sollte aber bestens bekannt sein, hat schon oft gegen uns gespielt. Neu bei Parndorf angeheuert haben unter anderem die serbischen Legionäre Stanisic und Andric, sowie Hakan Yilmaz von der Vienna. Zum Auftakt gab es ein eher ernüchterndes 0:2 gegen Rapid II (im Frühjahr noch 8:3 für Parndorf) und eine rote Karte für Gruber, einem hochgezogenen Eigenbauspieler. Dass Parndorf besser sein kann, zeigten sie im Cup gegen den Lask, holten ein 0:2 auf, verloren knapp in der Verlängerung. Trainer ist nach wie vor Norbert Schweitzer.

Tor: Der Wiener Stefan Krell steht seit 2013 im Tor Parndorfs. Hat jetzt mit Thomas Weidinger (ehem. Stegersbach und Sollenau) Konkurrenz bekommen.

Abwehr: In der Innenverteidigung mit Veteran Roman Kummerer und dem routinierten Serben Stanisic zwei Spieler mit viel Erfahrung und Übersicht. Mit Tempo ist ihnen sicher beizukommen, der eine oder andere kann sich vlt. noch an Noels Sprintduell mit Kummerer letztes Frühjahr erinnern.. An den Außenpositionen wie letztes Jahr Dornhackl bzw. kam zuletzt der junge Mittelfeldspieler Patrick Wolf zum Einsatz. Alternative in diesem Mannschaftsteil wäre der Kärntner Lukas Kircher, der von Purbach geholt wurde oder Felix und Mario Wendelin.

Mittelfeld: Die zwei Defensivleute waren Hakan Yilmaz und Thomas Jusits. Die Offensivreihe mit Leszkovich, Karner und Silberbauer ist gut, vor allem Karner und Silberbauer sind sehr agil und torgefährlich. Einige junge Spieler wie Umprecht oder Ljubic haben auch gute Chancen auf einen Einsatz.

Angriff: Der 20-jährige Ex-Admiraner Tobias Petritsch durfte sich als 1er Stürmer beweisen, Legionär Andric im ersten Spiel nur Ersatz.

Fazit: Parndorf hat ein wenig abgespeckt, schaut eher nach solidem Mittelmaß aus. Die Vienna sollte insgesamt stärker sein, Zeit für den ersten Sieg. Zeit für den ersten Sieg? Vienna hat zwar schon in Parndorf gewonnen (EL und Relegation), aber noch nie in der Regionalliga. 0:1, 0:0, 1:4, 0:0, 0:0, 1:1 sind die bisher erzielten Resultate bei RLO – Spielen im schmucken Heidebodenstadion, Home of the best Leberkäse der Regionalliga. Also doch: Zeit für den ersten Sieg. Deshalb: gefälligst hinfahren, die Parndorfspiele sind Klassiker unserer jüngeren Geschichte.

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Vorbericht: 2. Runde: SC Ritzing

Topspiel bei der Heimpremiere. Die Ritzinger sind einmal mehr im engsten Kreis der Titelanwärter und verfügen über viel Klasse und Erfahrung. Der Tiroler Ex-Bundeliga Profi Stefan Rapp ist jetzt schon die dritte Saison Cheftrainer. Kontinuität wird in Ritzing durchaus geschätzt, auch der Kader hat sich nicht groß verändert. Mit Simoncic und Miljatovic haben zwei starke Defensivkräfte den Verein verlassen, prominenteste Zugänge sind Mittelfeldroutinier Daniel Wolf von Wiener Neustadt und Offensivmann Philipp Plank von den Rapid Amateuren.

Tor: Im Cup hat Philipp Klar begonnen, Safar steht nach wie vor im Kader. Klar war bei den Rapid Amateuren und Schwechat. Position ist sicher gut besetzt, anders sitzt ein Safar auch mit 41 nicht auf der Bank, so er nicht eh wieder von Beginn an aufläuft.

Abwehr: Der Tscheche Pavel Elias sollte in der Innenverteidigung beginnen. War lange bei Jablonec in der höchsten tschechischen Liga, dürfte Miljatovics Rolle einnehmen. Nach einer vereinslosen Zeit schon seit Jänner in Ritzing. Neben ihm wird der junge Christoph Kobald auflaufen, spielte leihweise schon letzte Saison in Ritzing, kommt von den Austria Amateuren und ist für einen 18jährigen sehr souverän. An den Flanken mit dem Japaner Yatsuzuka und Pollhammer sowie dem Kroaten Jakara sehr starke Regionalliga – Besetzung. Mit Theuermann, Steiner und Stoilov jede Menge Gestaltungsspielraum auf solidem Niveau für diese Formation.

Mittelfeld: DM und Standardspezialist Mario Sara hat mit Daniel Wolf einen renommierten Partner bekommen. Die beiden haben viel Routine und Klasse, werden die Mannschaft zusammenhalten und auch das eine oder andere Tor beisteuern. Sara erzielte in jedem dritten Spiel für Ritzing ein Tor. 10 mal hat er letzte Saison getroffen, via Elfmeter auch einmal gegen die Vienna. Wolf traf gleich beim Debut im Cup. Mit dem Steirer Michael Hofer wäre hier noch ein weiterer hervorragender Anwärter auf einen Platz im DM. Mit Beljan, Plank, Pollhammer, Philipp Koglbauer und dem ungarischen Neuzugang Aizenpreisz gute Besetzung für die Außenbahnen, dazu Vollblutkicker Herbert Rauter – Qualität und Quantität im Mittelfeld ausreichend vorhanden.

Angriff: Jun überzeugte gegen den Sportklub im Cup als hängende Spitze. An vorderster Front spielt mit Witteveen ein Angstgegner der Vienna. Hab ihn schon im Dress von FC Lustenau (gleich dreimal) und Grödig gegen uns treffen sehen. Letzte Saison nach langer Verletzungspause eingetauscht, brauchte er nur wenige Minuten um uns schon wieder k.o. zu schießen. Würd ihn gern bei uns sehen, hat auch gegen Sportklub im Cup die entscheidenden Tore gemacht. Sein Ersatzmann Mario Pavec ist auch ein passabler Goalgetter, der Kroate traf in 51 Spielen 21 mal für Ritzing.

Beim 3:0 im Cup gegen den Sportklub zeigte Ritzing seine unter Rapp kultivierten Qualitäten. Starke Defensivabteilung, effiziente Offensive, irgendwie „italienisch“. Ein echter Prüfstein, diese Mannschaft ist ein absolutes Regionalliga – Schwergewicht.

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